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Pressemitteilung vom 24.06.2026
Region
30 Jahre Siegtal pur: Radfahrer erobern am 5. Juli 2026 das Siegtal
Seit drei Jahrzehnten steht "Siegtal pur" für einen autofreien Erlebnistag entlang der Sieg. Am 5. Juli 2026 verwandeln sich rund 110 Kilometer Straßen erneut in eine Strecke für Radfahrer und Inline-Skater.
„Siegtal pur“ ist und bleibt vor allem großes Familienevent, Jung und Alt genießen an diesem Tag das stressfreie Radfahren auf den Hauptverkehrsachsen. (Archivfoto: Kreisverwaltung Altenkirchen / Thorsten Stahl)Siegen/Kreis Altenkirchen/Siegburg. Vor 30 Jahren entstand im Rhein-Sieg-Kreis die Idee, an einem Sommersonntag die Hauptverkehrsstraßen entlang der Sieg für den Autoverkehr zu sperren und stattdessen Radfahrern zur Verfügung zu stellen. Was damals auf einer rund 50 Kilometer langen Strecke zwischen Siegburg und Windeck-Schladern begann, hat sich inzwischen zu einem grenzüberschreitenden touristischen Markenzeichen entwickelt.

Am Sonntag, 5. Juli 2026, findet "Siegtal pur" erneut statt. Auf einer Strecke von rund 110 Kilometern von Siegburg über Betzdorf und Siegen bis nach Netphen können Radfahrer und Inline-Skater die Straßen ohne Autoverkehr nutzen.

Vom regionalen Projekt zum Markenzeichen
Mit der Veranstaltung sollte ursprünglich auch der Ausbau eines durchgehenden Siegtal-Radwegs von der Quelle bis zur Mündung unterstützt werden. Dieses Ziel ist bislang nicht erreicht. Dennoch hat "Siegtal pur" wesentlich dazu beigetragen, das Radfahren in der Region stärker in den Mittelpunkt zu rücken und den Bekanntheitsgrad des Siegtals zu steigern.

Die Veranstaltung verbindet zwei Bundesländer und drei Landkreise entlang des Flusslaufs der Sieg. Jahr für Jahr nutzen zahlreiche Menschen aus der Region und darüber hinaus die Gelegenheit, das Tal ohne Autoverkehr zu erleben.

Baustellen rechtzeitig abgeschlossen
Ein wichtiger Faktor für den reibungslosen Ablauf der diesjährigen Veranstaltung ist die rechtzeitige Fertigstellung der Großbaustelle in Niederschelderhütte. Durch die Vollsperrung konnte die Bauzeit auf ein Jahr verkürzt werden. Trotz anschließender Sanierungsarbeiten auf der B 62 in Mudersbach ist gewährleistet, dass dieser Abschnitt bei "Siegtal pur" problemlos passiert werden kann.

Vereine prägen das Rahmenprogramm
Neben der autofreien Strecke trägt das umfangreiche Rahmenprogramm seit vielen Jahren zum Erfolg der Veranstaltung bei. Möglich wird dieses vor allem durch das Engagement zahlreicher Vereine sowie die Unterstützung der Kommunen, ihrer Bauhöfe und Ordnungsämter, der Rettungskräfte und der Polizei.

Auch in diesem Jahr ergänzen neue Angebote das bewährte Programm. Erstmals findet in Wissen an der Pfarrkirche "Kreuzerhöhung" um 10.30 Uhr ein Fahrrad-Gottesdienst mit anschließender Fahrradsegnung statt.

Bahn bleibt wichtiger Bestandteil
Wie in den vergangenen Jahren ist auch die Bahn in das Veranstaltungskonzept eingebunden. Mehrere Sonderzüge ermöglichen es den Teilnehmern, Start- und Zielorte flexibel zu wählen und einzelne Streckenabschnitte bequem miteinander zu verbinden.

Mit der Kombination aus autofreien Straßen, einem vielfältigen Rahmenprogramm und der guten Anbindung durch den Schienenverkehr setzt "Siegtal pur" auch im 30. Jahr seine Erfolgsgeschichte fort. (PM/bearbeitet durch Red)
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