AK-Kurier
Ihre Internetzeitung für den Kreis Altenkirchen
Pressemitteilung vom 25.06.2026
Region
Vier Jahre "Café Kiew" in Wissen: Ein Ort der Integration und Begegnung
Seit seiner Gründung im April 2022 hat sich das "Café Kiew" in Wissen zu einem wichtigen Treffpunkt für Geflüchtete aus der Ukraine entwickelt. Anlässlich des vierjährigen Jubiläums kamen Unterstützer und Mitglieder der ukrainischen Gemeinschaft zusammen, um die Erfolge des Projekts zu feiern.
Ein reichhaltiges Kuchenangebot erwartete die Gäste: Bürgermeister Berno Neuhoff, Stadtbeigeordneter Horst Pinhammer und alle Helferinnen und Helfer freuten sich über die große Resonanz.  (Foto: Thomas Hoffmann)Wissen. Im katholischen Pfarrheim der Stadt Wissen versammelten sich zahlreiche Unterstützer sowie Mitglieder der ukrainischen Gemeinschaft, um auf vier Jahre "Café Kiew" zurückzublicken. Seit Beginn stellt das Pfarrheim seine Räumlichkeiten unentgeltlich zur Verfügung, was die regelmäßigen Treffen erst ermöglicht.

Unter den Gästen befanden sich Vertreter aus Politik und Kirche, darunter Bürgermeister Berno Neuhoff, der evangelische Pfarrer Marcus Tesch und der Stadtbeigeordnete Horst Pinhammer, der zugleich Initiator des Projekts ist. Besonders hervorgehoben wurde dabei das ehrenamtliche Engagement, das das Café von Anfang an trägt. Ehrenamtliche Gruppen wie der evangelische Frauenkreis und die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (KFD) übernehmen die Bewirtung und tragen mit selbst gebackenen Kuchen zum Gelingen der Treffen bei.

Auch lokale Unternehmen unterstützen das Café aktiv. "Müller's Backstube" stellt regelmäßig Kuchenspenden bereit, während "Die Holländerin" für Blumenschmuck sorgt, was die enge Verbundenheit örtlicher Betriebe mit dem sozialen Angebot verdeutlicht.

Im Verlauf der Veranstaltung wurde deutlich, dass das "Café Kiew" zu einem stabilen sozialen Treffpunkt geworden ist. Vertreter der kommunalen Ebene betonten die Bedeutung des Cafés als Ort der Begegnung und gegenseitigen Unterstützung. Die ukrainische Gemeinschaft bedankte sich mit einer eigens gestalteten Torte und einer emotionalen Ansprache bei den Initiatoren und Helfern.

Eine Urkunde würdigte die vier Jahre voller Freundlichkeit und Unterstützung. Musikalische Beiträge aus der ukrainischen Gemeinschaft unterstrichen den feierlichen Charakter des Jubiläums. Zudem wurde ein Blick auf die Entwicklung der vergangenen Jahre geworfen: Einige Geflüchtete haben neue Lebensperspektiven gefunden, was als Erfolg der Integrationsarbeit gewertet wird.

Das "Café Kiew" bleibt ein kontinuierliches Format, das über akute Krisenhilfe hinaus Wirkung entfaltet und als Ort der Begegnung und Integration besteht. (PM/Red)
Pressemitteilung vom 25.06.2026 www.ak-kurier.de