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Nachricht vom 27.06.2026
Rheinland-Pfalz
Hitzewelle in Rheinland-Pfalz setzt sich fort - Rekordtemperaturen erreicht
Rheinland-Pfalz erlebt derzeit eine intensive Hitzewelle, die bereits zu neuen Temperaturrekorden geführt hat. Der Deutsche Wetterdienst erwartet auch für das Wochenende keine Abkühlung.
Symbolbild. (Quelle: Pixabay)Mainz. Die Temperaturen in Rheinland-Pfalz haben pünktlich zum Ferienbeginn neue Rekorde erreicht. Am Freitag (26. Juni 2026) wurden in Bad Kreuznach vorläufig 40,7 Grad gemessen. Damit wurde nicht nur die bisherige Juni-Rekordtemperatur von 39,3 Grad übertroffen, dies übertraf auch den bisherigen Landesrekord von 40,6 Grad, der am 25. Juli 2019 in Trier aufgestellt wurde. Zahlen des DWD belegen, dass die durchschnittliche Zahl der Tage mit Temperaturen über 30 Grad in Deutschland zugenommen hat. Besonders älteren Menschen, Pflegebedürftigen, chronisch Kranken, Schwangeren oder Kindern drohen gesundheitliche Schäden.

Keine Abkühlung am Wochenende
Für das Wochenende prognostiziert der Deutsche Wetterdienst weiterhin hohe Temperaturen. Entlang des Rheins können am Samstag (27. Juni) bis zu 41 Grad erreicht werden, während im Westerwald Temperaturen zwischen 37 und 40 Grad erwartet werden.

Ab dem Nachmittag sind im Nordwesten schwere Gewitter möglich. Nachts kühlt es nur geringfügig auf 21 bis 25 Grad ab, was weiterhin den Schlaf und die nächtliche Erholung beeinträchtigt.

Am Sonntag, 28. Juni, bleibt es mit Höchstwerten zwischen 31 Grad und 38 Grad heiß, obwohl die Sonne durch Wolken verdeckt sein könnte. In der Nacht zum Montag, 29. Juni, besteht Unwettergefahr durch kräftige Schauer und Gewitter.

Hohe Wassertemperaturen bedrohen Fische
Die anhaltende Hitze hat auch Auswirkungen auf die Flüsse, wo die hohen Wassertemperaturen zu einem Sauerstoffmangel führen und ein Fischsterben droht. Das Umweltministerium in Mainz berichtete, dass die Sauerstoffkonzentration im Wasser bei Palzem im Landkreis Trier-Saarburg bereits unter der kritischen Marke von 3 Milligramm pro Liter liegt. Landwirtschafts- und Umweltministerin Christine Schneider (CDU) erklärte: "Mit den anhaltend hohen Lufttemperaturen und den langen lichten Tagen, einhergehend mit einer hohen UV-Strahlung, steigen auch die Temperaturen in den Gewässern."

Zum Wochenstart wird eine leichte Entspannung der Hitzesituation erwartet, wobei die Höchstwerte voraussichtlich zwischen 26 und 31 Grad liegen werden.
(dpa/bearbeitet durch Red)
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