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| Pressemitteilung vom 03.07.2026 |
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| Region |
| Großbaustelle Alserberg in Wissen: Ausbau der Kreisstraßen abgeschlossen: Dank an Anwohner |
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| Es war eine der größten Infrastrukturprojekte des Landkreises Altenkirchen in den vergangenen Jahren: Die umfassende Sanierung der Kreisstraßen K65 und K66 – Pirzenthaler Straße und Holschbacher Straße – einschließlich des neuen Kreisverkehrsplatzes und neuen Bushaltestellen ist beendet. |
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Altenkirchen/Wissen. Der letzte Bauabschnitt an der oberen Holschbacher Straße in Richtung Streitholz wird ab dem 4. Juli wieder offiziell für den Verkehr freigegeben.
Komplexe Baumaßnahme
Auf einer Länge von rund 1,2 Kilometern wurden in den vergangenen drei Jahren nicht nur Fahrbahnen und Gehwege erneuert. Teilweise wurden die Straßenquerschnitte angepasst und verbreitert, zudem erfolgte eine grundlegende Erneuerung der Ver- und Entsorgungsleitungen. An der komplexen Baumaßnahme waren neben dem Landesbetrieb Mobilität Diez (LBM), dem Landkreis Altenkirchen und der Stadt Wissen auch die Verbandsgemeinde- und Stadtwerke Wissen, Netzbetreiber sowie Telekommunikationsunternehmen beteiligt. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf rund 8,7 Millionen Euro. Der Landkreis Altenkirchen trägt davon etwa 3,1 Millionen Euro.
Beim abschließenden Ortstermin machte Landrat Dr. Peter Enders deutlich, welche Herausforderungen mit einem solchen Großprojekt verbunden sind: "Leistungsfähige Infrastruktur, die für uns alle von großer Bedeutung ist, baut man nicht einfach nebenbei. Solche Projekte brauchen Zeit, intensive Abstimmung und eine gute Zusammenarbeit aller Beteiligten." Sein Dank galt daher allen Partnern, die zum erfolgreichen Abschluss beigetragen haben – insbesondere aber den Menschen, die während der Bauzeit mit Einschränkungen leben mussten. Dazu gehörten neben den Anwohnerinnen und Anwohnern auch die ansässigen Unternehmen sowie die Schulgemeinschaften des Gymnasiums, der Realschule plus und der Förderschule am Alserberg.
Oliver Weber, Abteilungsleiter Bau und Umwelt der Kreisverwaltung, verdeutlichte die Bedeutung der Maßnahme angesichts der starken Verkehrsfrequenz in Richtung der Schulen sowie im weiteren Verlauf auch Richtung Bitzen-Dünebusch. Die durchschnittliche tägliche Verkehrsstärke liegt für die K66 im unteren bei 4.100 Fahrzeugen innerhalb von 24 Stunden. "Das ist enorm und zeigt die Herausforderung für die gesamte Baumaßnahme."
Alserberg hat gewonnen
LBM-Leiter Benedikt Bauch hob vor allem die anspruchsvolle Topografie des Bauabschnitts zwischen dem neuen Kreisverkehrsplatz und der Siegbrücke hervor. Die steile Hanglage in diesem Bereich der Holschbacher Straße habe die Arbeiten zusätzlich erschwert. "Die Baustelle war für alle Beteiligten eine große Herausforderung. Das Ergebnis zeigt aber, dass sich der Aufwand gelohnt hat."
Für Bürgermeister Berno Neuhoff war die Baustelle auf dem Alserberg eine der schwierigsten für die Stadt Wissen. Er betonte die Bedeutung der frühzeitigen und kontinuierlichen Kommunikation mit der Bevölkerung während der gesamten Bauphase: "Man wird bei einem solchen Projekt nie jeder einzelnen Situation gerecht werden können. Umso wichtiger ist es, dass die Anwohnerinnen und Anwohner sowie alle, die auf diese Verkehrsverbindung angewiesen sind, so viel Geduld und Verständnis für die notwendigen Einschränkungen gezeigt haben. Der Alserberg hat durch die Maßnahme insgesamt deutlich gewonnen, das Ergebnis kann sich sehen lassen."
Diese Einschätzung teilte auch Nicolas Dornseifer vom ausführenden Bauunternehmen Gebrüder Schmidt aus Freusburg. Er würdigte ebenfalls die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten und bedankte sich für das kooperative Miteinander während der gesamten Bauzeit. (PM)
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