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| Nachricht vom 08.07.2026 |
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| Rheinland-Pfalz |
| Mehr als 3,7 Milliarden Euro Aufbauhilfe für das Ahrtal |
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| Auch fünf Jahre nach der verheerenden Flut im Ahrtal ist der Wiederaufbau noch nicht abgeschlossen. Die finanziellen Mittel fließen weiterhin in die betroffenen Regionen, um die Infrastruktur wiederherzustellen und den Menschen vor Ort zu helfen. |
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Mainz. Mehr als 3,7 Milliarden Euro an Aufbauhilfe sind seit der Flutkatastrophe im Ahrtal bewilligt worden. Dies teilte das Bauministerium in Mainz mit. Der größte Anteil, rund 1,3 Milliarden Euro, ist für die allgemeine kommunale Infrastruktur vorgesehen. Es folgen etwa 716 Millionen Euro für Wasser- und Abfallwirtschaft, Gewässer und Hochwasserschutz. Diese Angaben beziehen sich auf den Stichtag 1. Juli.
Insgesamt wurden bis zu diesem Datum 96,4 Prozent der knapp 20.800 vollständig eingegangenen Anträge auf Aufbauhilfen genehmigt. Die restlichen Anträge befinden sich noch in Bearbeitung. Bis zum 1. Juli wurden etwa 2,4 Milliarden Euro ausgezahlt. Im Sondervermögen "Aufbauhilfe 2021" des Bundes stehen für Rheinland-Pfalz über alle Förderbereiche hinweg bis zu 15 Milliarden Euro bereit.
Der Wiederaufbau im Überblick: Im Ahrtal sind von rund 30 schwer beschädigten oder zerstörten Brücken im klassifizierten Straßennetz bislang 14 wiederhergestellt. Weitere neun befinden sich in Planung oder im Bau, so das Mainzer Bauministerium. Von 17 betroffenen Schulen sind zwei komplett aufgebaut, zwölf werden saniert und für drei sind Ersatzneubauten geplant. Die Deutsche Bahn hat den Wiederaufbau der durch die Flut zerstörten Strecken abgeschlossen - alle Züge verkehren wieder. Bei Kirchen, Krankenhäusern und der kommunalen Infrastruktur laufen zahlreiche Projekte weiter.
Die Frist für Erstanträge endet am 30. Juni 2026. Für Unternehmen wurden rund 698 Millionen Euro bewilligt, für private Gebäude 682 Millionen Euro. Weitere Zuschüsse umfassen 146 Millionen Euro für privaten Hausrat, 142,3 Millionen Euro für Krankenhäuser und Rehakliniken sowie 35,5 Millionen Euro für die Landwirtschaft. Religionsgemeinschaften erhalten knapp 19 Millionen Euro. (dpa/bearbeitet durch Red) |
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| Nachricht vom 08.07.2026 |
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