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| Pressemitteilung vom 10.07.2026 |
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| Region |
| IG BAU fordert Rentenanpassung für Bauarbeiter und harten körperlichen Einsatz |
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| Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Koblenz-Bad Kreuznach fordert eine Anpassung des Renteneintrittsalters an die körperliche Belastung im Beruf. Betroffen sind auch Bauarbeiter im Westerwaldkreis und den Kreisen Altenkirchen und Neuwied. |
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Westerwald. In den Landkreisen Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis arbeiten insgesamt rund 8.040 Bauarbeiter, von denen nur ein Bruchteil älter als 63 Jahre ist. Laut der Arbeitsagentur sind es in Altenkirchen etwa 80, in Neuwied rund 120 und im Westerwaldkreis ungefähr 200 Beschäftigte. Dirk Wiechert von der IG BAU betont die körperlichen Herausforderungen der Berufe im Bauwesen, die oft schon vor dem 60. Lebensjahr zu einem gesundheitlich bedingten Berufsende führen. "Es schafft kaum einer, auf dem Bau bis 67 zu arbeiten", so Wiechert.
Die IG BAU kritisiert die Pläne der Rentenkommission, die Rente weiter hinauszuschieben, ohne flexible Übergänge zu schaffen. Eine Anpassung der Rente an den "Härtegrad der Arbeit" sei notwendig, um gerechte Bedingungen zu gewährleisten. Zudem fordert die Gewerkschaft einen "Expresszugang in den regulären Ruhestand" für besonders belastende Branchen wie Bauwesen, Landwirtschaft und Gebäudereinigung.
Kluge Köpfe berücksichtigen körperlich harte Arbeit
Ein weiterer Kritikpunkt ist die mögliche Abschaffung der Rente mit 63, die viele Baby-Boomer betreffen würde. Im Landkreis Altenkirchen stehen 22.000, in Neuwied 31.100 und im Westerwaldkreis 35.200 dieser Generation kurz vor dem Ruhestand. Die IG BAU warnt davor, das Vertrauen dieser Beitragszahler zu verspielen. Auch das Rentenniveau steht in der Kritik: Es müsse bei mindestens 48 Prozent bleiben, um den Lebensstandard der kommenden Rentner-Generation zu sichern. Dirk Wiechert fordert die heimischen Bundestagsabgeordneten auf, sich in Berlin für diese Anliegen stark zu machen. (PM/Red) |
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| Pressemitteilung vom 10.07.2026 |
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