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| Pressemitteilung vom 14.07.2026 |
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| Rheinland-Pfalz |
| AKTUALISIERT | Polizeiaktion: Durchsuchungen in JVA Rheinbach und Wohnungen in Rheinland-Pfalz |
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| AKTUALISIERT | In einer groß angelegten Aktion durchsucht die Polizei seit dem frühen Morgen mehrere Objekte, darunter die Justizvollzugsanstalt (JVA) Rheinbach sowie Privatwohnungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. |
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Rheinbach/Koblenz. Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Bonn und des Polizeipräsidiums Bonn:
Wegen des Verdachts der Begehung von Amtsdelikten hat das Kriminalkommissariat
23 der Bonner Polizei am Dienstagmorgen (14. Juli 2026) auf richterliche Anordnung
Durchsuchungsbeschlüsse in acht Wohnungen sowie in der Justizvollzugsanstalt
(JVA) Rheinbach vollstreckt.
Hintergrund sind mehrere durch die Anstaltsleitung der JVA Rheinbach angezeigte
und daraufhin eingeleitete Ermittlungsverfahren. Dabei stehen fünf männliche und
drei weibliche Justizbedienstete (28, 32, 32, 35, 38, 43, 45, 59) im Verdacht,
gegen Bezahlung verbotene Gegenstände wie Mobiltelefone, aber auch
Betäubungsmittel, in den Vollzug gebracht und sie dort Häftlingen überlassen zu
haben. Ermittelt wird in diesem Zusammenhang derzeit auch gegen aktuelle und
ehemalige Inhaftierte der JVA.
Rund 60 Einsatzkräfte durchsuchten ab 7.30 Uhr die Wohnanschriften der
Beschuldigten in Köln, Euskirchen, Rheinbach, Siegburg, im Landkreis
Mayen-Koblenz und im Landkreis Neuwied sowie Räumlichkeiten der JVA.
Ziel der Durchsuchungsmaßnahmen, die in keinem persönlichen und sachlichen
Zusammenhang mit dem Ermittlungskomplex in der JVA Euskirchen stehen, war die Sicherstellung von Mobiltelefonen, Schriftstücken und sonstigen Beweismitteln. Die Ermittlungen dauern an.
+++ Erstmeldung +++
Die Polizei hat am Morgen mit der Durchsuchung von Räumen der JVA Rheinbach begonnen. Zeitgleich werden auch Wohnungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz durchsucht.
Diese Maßnahmen stehen im Zusammenhang mit Ermittlungen der Polizei Bonn gegen mehrere Justizbedienstete, denen Amtsdelikte vorgeworfen werden. Neben den Bediensteten sind auch aktuelle und ehemalige Inhaftierte Teil der Ermittlungen. (dpa/bearbeitet durch Red)
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| Pressemitteilung vom 14.07.2026 |
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