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| Nachricht vom 21.07.2026 |
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| Rheinland-Pfalz |
| Rheinland-Pfalz profitiert von Tempoverstößen - Millionen aus Bußgeldern |
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| Im vergangenen Jahr erzielte Rheinland-Pfalz erhebliche Einnahmen aus Verkehrsverstößen. Besonders Geschwindigkeitsüberschreitungen trugen zu den hohen Beträgen bei, die in die Landeskasse flossen. |
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Mainz. Das Land Rheinland-Pfalz hat 2025 durch Verkehrssünden einen dreistelligen Millionenbetrag eingenommen. Laut einem Sprecher des Innenministeriums beliefen sich die Gesamteinnahmen der Zentralen Bußgeldstelle auf fast 120 Millionen Euro. Diese Stelle bearbeitet Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr, darunter Geschwindigkeits-, Abstands- und Handyverstöße. Im vergangenen Jahr wurden fast 2,6 Millionen Verfahren registriert, wobei etwa 92 Prozent davon Geschwindigkeitsverstöße betrafen. Die Gebühreneinnahmen fließen in den Landeshaushalt.
Eine Straße bei Ludwigshafen war besonders auffällig. Aufgrund von Schlaglöchern war dort fünf Monate lang die Geschwindigkeit auf 50 Kilometer pro Stunde reduziert. "Die Geschwindigkeitsbeschränkung vom 5. Februar bis 2. Juli wurde augenscheinlich massiv missachtet", so die Zentrale Bußgeldstelle. Bei 35 Kontrollen wurden insgesamt 9.299 Verstöße festgestellt. In 632 Fällen drohte ein Fahrverbot, da die Geschwindigkeit erheblich überschritten wurde - der Spitzenwert lag bei 130 statt der erlaubten 50 Kilometer pro Stunde. Zu Beginn der Überwachungen betrug die Verstoßquote oft mehr als 30 Prozent.
Auch die größten Städte in Rheinland-Pfalz profitierten von den Bußgeldern. Mainz, Ludwigshafen, Kaiserslautern, Trier und Koblenz verzeichneten zusammen rund 340.000 Geschwindigkeitsverstöße, was ihnen Einnahmen von knapp 12,6 Millionen Euro einbrachte. Allein in Mainz flossen 4,1 Millionen Euro aus Verwarn- und Bußgeldern in die Stadtkasse. Diese Gelder werden dem städtischen Haushalt zugeführt. In der Landeshauptstadt sind neun stationäre Blitzer aktiv, unterstützt von drei mobilen und einer halbstationären Anlage. (dpa/bearbeitet durch Red)
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