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| Nachricht vom 26.07.2026 |
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| Rheinland-Pfalz |
| CDU Rheinland-Pfalz in Aufruhr: Kritik an Merz' Umgang mit Verkehrsminister |
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| Die geplante Kabinettsumbildung sorgt für Unruhe innerhalb der CDU, insbesondere in Rheinland-Pfalz. Bundeskanzler Friedrich Merz steht wegen seines Vorgehens bei der Entlassung von Verkehrsminister Patrick Schnieder in der Kritik. |
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Mainz. Der rheinland-pfälzische CDU-Landtagsabgeordnete Michael Ludwig hat scharfe Kritik an Bundeskanzler Friedrich Merz geübt. "Der Umgang des Kanzlers mit Minister Schnieder ist ein kommunikatives Desaster", sagte Ludwig dem "Tagesspiegel". Die Stimmung in der CDU Rheinland-Pfalz sei "weit unter null".
Patrick Schnieder (CDU), der im Wahlkreis von Ludwig lebt, wurde von Friedrich Merz (CDU) informiert, dass er als Verkehrsminister entlassen werden soll. Dies teilte Schnieder einigen Bundestagsabgeordneten bereits per SMS mit. Doch die Situation bleibt unklar, da der ursprünglich vorgesehene Nachfolger, CDU-Finanzexperte Fritz Güntzler, abgesagt hat. Innerhalb der Union wächst der Unmut über die schwierige Kabinettsumbildung.
Neueste Meldung:
Jetzt kommt Verkehrsminister Patrick Schnieder einem Rauswurf durch den Kanzler zuvor und bittet selbst um seine Entlassung. "Ich werde den Bundeskanzler bitten, dem Bundespräsidenten vorzuschlagen, mich aus dem Amt des Bundesministers für Verkehr zu entlassen", teilte er der Deutschen Presse-Agentur mit. "Mit diesem Schritt ziehe ich die Konsequenzen aus den Entwicklungen der vergangenen Tage und will zugleich den unwürdigen Zustand beenden, der die notwendige sachliche Arbeit unmöglich macht."
Beste Chancen auf seine Nachfolge hat nach Informationen der dpa aus der Union der Parlamentarische Geschäftsführer Steffen Bilger. Die Verkündung der Personalie wird nun zeitnah erwartet.
Rücktritt Spahns löste die Kabinettsumbildung aus
Schon zuvor hatte das Thema Jens Spahn für "Riesenärger" gesorgt, so Ludwig weiter. Spahn trat kürzlich als Unionsfraktionschef zurück, nachdem er und sein Ehemann Daniel Funke öffentlich gemacht hatten, dass sie in den USA mithilfe einer Leihmutter Eltern geworden seien – eine Praxis, die in Deutschland verboten ist. Ludwigs Kommentar zur aktuellen Lage: "Wir sind froh, dass wir unsere Landtagswahl hinter uns haben." Diese fand im März statt, kurz bevor Gordon Schnieder, der Bruder des Verkehrsministers, zum Ministerpräsidenten gewählt wurde. (dpa/bearbeitet durch Red)
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