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| Nachricht vom 27.07.2026 |
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| Heizöl in der Sieg: Gewässer wird beobachtet, Badeverbot gilt noch |
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| Auch drei Wochen, nachdem in Windeck-Imhausen bis zu 2000 Liter Heizöl in die Sieg gelangt sind, gibt es keine Entwarnung: Die Gemeinde teilt mit, dass das Badeverbot in der Sieg streckenweise weiterhin gilt. |
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Windeck. Die Gemeindeverwaltung Windeck weist aktuell darauf hin, dass die Bevölkerung weiterhin gebeten wird, die Sieg im Bereich zwischen Windeck-Imhausen und Windeck-Schladern bis zur Siegbrücke "Am Wasserfall" nicht zu betreten. Dies gelte insbesondere für Schwimmen, Baden oder Waten, Angeln, Spielen am oder im Wasser, das Tränken von Tieren aus der Sieg sowie jeden direkten Kontakt mit dem Wasser. "Diese Hinweise gelten bis auf Weiteres", so die Gemeinde. Für Bereiche der Sieg außerhalb der Flussstrecke zwischen Imhausen und Schladern gelten diese Hinweise allerdings nicht mehr.
Am 4. Juli 2026 war es zu dem Vorfall gekommen, bei dem in Imhausen zwischen 1500 und 2000 Liter Heizöl in die Sieg gelangt waren, nachdem auf der Dahlhausener Straße ein auf einem Anhänger befestigter Öltank heruntergefallen war. Das Heizöl hatte sich zunächst über die Straße verteilt und ist in einen Regenwasserkanal gelaufen. Der wiederum führte in den Irserbach, der in die Sieg mündet. Daraufhin begann unmittelbar der Einsatz der Feuerwehr, weitere Spezialkräfte wurden hinzugezogen. Auf der Sieg wurden Ölsperren errichtet sowie schwimmfähiges Bindemittel verteilt, um die Ausbreitung der Verunreinigung so gering wie möglich zu halten.
Ölsperren bleiben weiterhin in der Sieg
Die Bezirksregierung in Köln gibt auf Anfrage am Montag, 27. Juli 2026, an, dass die Situation vor Ort weiterhin von der Bezirksregierung im Rahmen der Gewässeraufsicht überwacht wird. Zudem werden die in der Sieg noch vorhandenen Restmengen an Öl weiter aufgefangen und entsorgt. "Das Gewässer wird in den folgenden Tagen weiter beobachtet, um die Effektivität der Maßnahmen zu prüfen", so ein Sprecher der Bezirksregierung. "Auf dieser Grundlage wird entschieden, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind und ein Badeverbot aufgehoben werden kann."
Das Niedrigwasser in der Sieg in den vergangenen Wochen hat unterdessen offenbar dazu beigetragen, dass sich geringe Mengen an Heizöl bis jetzt im Fluss halten. In Abstimmung mit der Unteren Wasserbehörde hat die Bezirksregierung daher entschieden, die Sperren noch mindestens ein bis zwei Wochen in den Gewässern zu belassen. Bei Regen und der damit einhergehenden erhöhten Wasserführung werde wieder Öl mobilisiert, das mit den Sperren aufgefangen werden kann. "Im Anschluss an den genannten Zeitraum würde dann lageabhängig über den Verbleib beziehungsweise das Entfernen der Sperren entschieden", erklärt die Bezirksregierung abschließend. |
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| Nachricht vom 27.07.2026 |
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