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Pressemitteilung vom 27.07.2026
Wirtschaft
Frühstart der Braugerstenernte im Westerwald
Im Westerwald hat die Ernte der Braugerste dieses Jahr früher begonnen. Die Westerwald-Brauerei setzt auf eine enge Partnerschaft mit regionalen Landwirten, um die hohe Qualität für ihr Hachenburger Bier zu sichern.
Braugerstenfeld bei Hachenburg. Hohe Qualität direkt aus dem Westerwald. (Quelle: Westerwald-Brauerei)Hachenburg. Während vielerorts die Sommerferien gerade erst beginnen, sind auf den Feldern rund um Hachenburg bereits die ersten Mähdrescher im Einsatz. Wegen der trockenen Witterung der letzten Wochen startete die Braugerstenernte in diesem Jahr etwas früher als zuvor.

Für die Westerwald-Brauerei ist dieser Zeitpunkt entscheidend, da die Qualität der Gerste maßgeblich die Güte des Hachenburger Biers bestimmt. "Wir sind sehr zufrieden", erklärt Braumeister Maik Grün, der die Ernte traditionell persönlich inspiziert. "Die Gerste ist hervorragend ausgereift, die Körner sind gut entwickelt und auch die Erträge sehen bislang erfreulich aus."

Bierqualität beginnt auf dem Feld
Insgesamt bauen 14 Vertragslandwirte auf etwa 160 Hektar Ackerfläche rund 850 Tonnen Braugerste für die Brauerei an. Dies deckt circa 45 Prozent des jährlichen Bedarfs. Die enge Zusammenarbeit zwischen Braumeister und Landwirten ermöglicht es, gemeinsam Einfluss auf die Qualität der Gerste zu nehmen.

Diese Partnerschaft bietet auch den Landwirten Vorteile. Sie profitieren von einer garantierten Abnahme ihrer Ernte zu stabilen Preisen, was ihnen Planungssicherheit unabhängig von internationalen Marktschwankungen gibt.

"Unser Bier beginnt nicht erst im Sudhaus, sondern hier draußen auf dem Feld", betont Brauerei-Inhaber Jens Geimer. Die Kooperation mit den Landwirten ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensphilosophie der Brauerei und unterstützt gleichzeitig die regionale Landwirtschaft.

Auch die Umwelt profitiert von der regionalen Zusammenarbeit durch kürzere Transportwege und eine geringere CO₂-Belastung. (PM/Red)
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