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| Pressemitteilung vom 29.07.2026 |
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| Psychologie in Aktion: Junge Wissenschaftler treffen sich zur DGPs Summer School in Siegen |
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| An der Universität Siegen versammelten sich über 70 junge Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, um über die gesellschaftliche Verantwortung psychologischer Forschung zu diskutieren. Die dreitägige Veranstaltung bot eine Plattform für den Austausch zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis. |
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Siegen. Vom 26. bis 29. Juli fand an der Universität Siegen die Summer School der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) statt. Unter dem Motto "Psychologie in Aktion: Translation, Verantwortung und Wirkung in Zeiten des Epochenbruchs" kamen mehr als 70 Studierende, Promovierende und Postdocs aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen. Ziel war es, die Rolle der Psychologie bei der Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen zu erörtern.
Bürgermeister Tristan Vitt begrüßte die Teilnehmenden mit den Worten: "Die psychische Gesundheit ist ein wichtiges Thema und entscheidend dafür, wie sich unsere Gesellschaft zukünftig entwickelt. Ich freue mich deshalb sehr, dass Sie hier in Siegen psychologische Forschung betreiben."
Prof. Dr. Eva-Lotta Brakemeier, Präsidentin der DGPs, betonte die Bedeutung der Psychologie in Krisenzeiten: "Angesichts der multiplen Krisen unserer Zeit hat die Psychologie viel beizutragen. Wir sollten allerdings nicht nur von der Seitenlinie kommentieren, sondern mit unserer wissenschaftlichen Expertise dort mitgestalten, wo die Zukunft unserer Gesellschaft entschieden wird."
Während der drei Tage tauschten sich die Teilnehmenden mit renommierten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus verschiedenen Bereichen der Psychologie aus. Vorträge, Workshops und Diskussionsformate boten zahlreiche Gelegenheiten, aktuelle Forschung kennenzulernen und sich fachlich zu vernetzen. Ein Höhepunkt war die Podiumsdiskussion zum Thema "Verantwortung übernehmen - kann, soll, muss Psychologie politischer werden?", bei der Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen mit Vertreter*innen aus Politik und Praxis über die Rolle der Psychologie in Transformationsprozessen diskutierten.
Ein weiterer wichtiger Aspekt der Summer School war die Initiierung eines englischsprachigen "Topical Issue" der Zeitschrift für Psychologie, das sich mit der Übersetzung und Verantwortung der Psychologie in Krisenzeiten beschäftigt. Die Teilnehmenden arbeiten gemeinsam an einem wissenschaftlichen Beitrag für diese Sonderausgabe, der bereits in mehreren Sitzungen in Siegen vorbereitet wurde.
Dr. Matthias Sperl von der Universität Siegen organisierte die Veranstaltung zusammen mit Prof. Dr. Eva-Lotta Brakemeier und Luisa Baumgärtner. Sperl zog ein positives Fazit: "Die Summer School hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel entstehen kann, wenn unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen und junge Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen gemeinsam Verantwortung für die Zukunft der Psychologie und unserer Gesellschaft übernehmen." PM/Red |
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| Pressemitteilung vom 29.07.2026 |
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