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| Nachricht vom 29.07.2026 |
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| Altenkirchener Wendeplatte: Neues Verkehrskonzept soll mehr Sicherheit bringen |
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| Mit einem umgestellten Verkehrskonzept auf der Wendeplatte im Altenkirchener Schul- und Sportzentrum auf der Glockenspitze müssen sich Auto- und Omnibusfahrer alsbald auseinandersetzen. Die Regeländerungen greifen spätestens zum Beginn des neuen Schuljahres 2026/2027 am 10. August. |
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Altenkirchen. Die Wendeplatte im Altenkirchener Schul- und Sportzentrum auf der Glockenspitze erlebt vor allem zu Zeiten, in denen Kinder und Jugendliche in den angrenzenden Bildungseinrichtungen unterrichtet werden, mindestens zweimal am Tag eine „Rush hour“. Reisen am frühen Morgen Lehrer mit ihren fahrbaren Untersätzen an, bringen Busse und „Elterntaxis“ die Lernwilligen in die Nähe der Gebäude, wird es jeweils flugs sehr „voll“ in den geraden Abstellmöglichkeiten als auch am äußeren fast komplett runden Bereich. Ein beinahe identisches Szenario bietet sich zum Schulschluss am Westerwald-Gymnasium und an der August-Sander-Realschule plus gegen 13 Uhr. Deutlicher entzerrter geht es ein paar Stunden später zu, wenn der Nachmittagsunterricht oder die Beschäftigungsangebote enden. Ansatz für eine Neuordnung des Verkehrskonzeptes waren die über Jahre hinweg teils unübersichtlichen Situationen, die zum Konglomerat aus an- und abfahrenden Autos und Bussen sowie den zahlreichen Kindern, die zu Fuß unterwegs sind, wurden. Kontrollen, um mehr Sicherheit zu erreichen, verliefen auf Dauer im Sand. „Wir konnten lediglich einen kurzzeitigen Erfolg feststellen“, erklärt Tobias Fries vom Ordnungsamt der Verbandsgemeindeverwaltung Altenkirchen-Flammersfeld, der sich intensiv auf Anregung von Beamten der Polizeiinspektion Altenkirchen und von Vertretern der Schulen mit dem Sachverhalt befasst hat. Angestrebt werde eine noch klarere Trennung zwischen Pkw- und Busverkehr für noch mehr Sicherheit, fügt Fries an.
Ein- und Ausfahrt wie gehabt
Was wird sich nunmehr ändern? Die Ein- und Ausfahrt zum kreisrunden Parkplatz werden nicht verlegt. Nunmehr bleiben die Parkflächen an den drei nördlichen (Quer-)„Straßen“ (Richtung Kindertagesstätte und Skate-und-Bike-Park) denjenigen vorbehalten, die ihr Auto parken wollen oder Kinder aus- und einsteigen lassen möchten. Die Ausfahrten in Richtung der Bushaltestellen, die auf der „Ringstraße“ beheimatet sind (Nähe katholischer Friedhof) und die nach wie vor Bestand haben, wurden „fest“ verschlossen mit rot-weißen Absperrpfosten und doppelrohrigen -geländern. Die drei südlichen Querverbindungen bleiben nunmehr als Haltebereiche den Omnibussen vorbehalten, die, je nach Einstieg, die Standflächen von beiden Seiten anfahren können. Zwei Grünflächen, so beschreibt Fries, hätten ein wenig zurückgebaut werden müssen, um genügend Raum für die Schwenkbereiche der Busse zu schaffen. Nichts ändert sich für die parallel zum Sport- und Seminarhotel Glockenspitze, zum Sportclub Optimum und zu einer Physiotherapie-Praxis ausgewiesenen Parkflächen. Gleiches gilt für die Abstellmöglichkeiten vor der Kindertagesstätte Glockenspitze, beim still gelegten alten Hallenbad, in Wurfweite der Lehrwerkstatt und vor der Großsporthalle und dem neuen Hallenbad. Final wurde und wird die Beschilderung auf der Wendeplatte an die neue Situation angepasst.
Knapp 160 Stellflächen
Die Wendeplatte wurde nach Auskunft der Verbandsgemeindeverwaltung 1973 im Zuge des Ausbaus des Schulzentrums (Einweihung Juni 1973) und der Entstehung des Sportzentrums (Einweihung im September 1974) gebaut, wobei damals noch niemand ahnen konnte, dass sie so stark genutzt werden würde wie sie es momentan wird – und das sogar in der schulfreien Zeit. Ursprünglich bot das Areal knapp 160 Stellflächen. Die meisten „Fahrschüler“, die das ehemalige neusprachliche Gymnasium (Änderung in Westerwald-Gymnasium zum 1. April 1967) und die Ex-Realschule besuchten (lange vor weiteren Schulreformen in Rheinland-Pfalz) erreichten mit roten Schienenbussen den Bahnhof in Altenkirchen, um dann per pedes in Richtung Schulen zu marschieren – und mittags natürlich wieder zurück, um die Heimfahrt anzutreten. (vh) |
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