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| Pressemitteilung vom 31.07.2026 |
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| Ratgeber |
| Sonnenschutz-Mythen im Faktencheck |
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| Jeden Sommer kursieren zahlreiche Mythen rund um den Sonnenschutz, die oft mehr Verwirrung stiften als Klarheit schaffen. Die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz hat zehn gängige Aussagen unter die Lupe genommen und überprüft, welche tatsächlich stimmen. |
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Mainz. Schatten, geeignete Kleidung, Hut und Sonnenbrille, sowie Sonnencreme sind aus aktueller medizinischer Sicht die besten Mittel gegen krebserregende UV-Strahlen. Dennoch führen diverse Mythen immer wieder zu Unsicherheiten. Die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz hat zehn verbreitete Behauptungen zum Thema Sonnenschutz auf ihren Wahrheitsgehalt geprüft.
Dunkle Haut braucht weniger Schutz? Falsch. Auch dunklere Hauttypen sollten sich schützen, da ihr natürlicher Schutz nicht ausreicht, um Sonnenbrand oder Hautkrebs zu verhindern. Vorbräunen im Solarium schützt vor Sonnenbrand? Ebenfalls falsch. Solarien können laut Landeszentrale für Gesundheitsförderung sogar das Risiko für Hautkrebs erhöhen.
Sonnenbaden mit Lichtschutzfaktor
Ein weiterer Mythos besagt, dass Sonnenbaden einen Vitamin-D-Mangel verhindert. Auch das ist falsch. Zwar benötigt der Körper Sonnenlicht zur Vitamin-D-Produktion, doch reichen bereits kurze Aufenthalte im Freien. Im Sommer wird diese Zeit meist schon im ganz normalen Alltag erreicht. Mehr Sonne bedeutet nicht automatisch mehr Vitamin D.
Eine Creme mit hohem Lichtschutzfaktor erlaubt es, den ganzen Tag in der Sonne zu bleiben? Weitgehend falsch. Er verlängert die sichere Aufenthaltsdauer nicht unbegrenzt. Besonders um die Mittagszeit sollte die Sonne auch mit Creme vermieden werden. Für das Auftragen der Sonnencreme wird das Auftragen von 30 bis 40 ml für den gesamten Körper eines Erwachsenen empfohlen. Nachcremen sollte man alle zwei Stunden. Auch die Annahme, dass man mit Sonnencreme nicht braun wird, ist ein Irrtum. Die Bräunung hängt einzig von der körpereigenen Melanin-Produktion ab. Sonnenschutzmittel sollten jährlich erneuert werden? Das ist weitgehend richtig, da sie oft hohen Temperaturen ausgesetzt sind.
UV-Strahlen auch im Schatten
Sonnenbrillen erhöhen die Sonnenbrandgefahr? Falsch. Sie schützen die Augen vor UV-Schäden. Beim Kauf sollte auf die Kennzeichnung UV 400 oder DIN EN ISO 12312-1 geachtet werden. Bestimmte Nahrungsmittel bieten übrigens keinen ausreichenden Schutz vor UV-Strahlen. Zwar sind in Nüssen oder Karotten schützende Wirkstoffe enthalten, aber die enthaltene Menge ist weit entfernt von einem effektiven Sonnenschutz. Letzteres gilt auch für die Anwendung von Kokosöl.
Im Schatten oder bei bewölktem Himmel benötigt man keinen Sonnenschutz? Falsch. 80 Prozent der UV-Strahlen dringen auch durch Wolken. Entsprechend halten Bäume, Schirme und andere Schattenspender nur einen Teil der UV-Strahlen ab. Durch Reflexion, beispielsweise durch Wasser im Schwimmbad, wird die UV-Strahlung sogar verstärkt. Also ist auch im Schatten ausreichender Sonnenschutz wichtig.
Hauptursache für Hautkrebs
Zuletzt: Sonne ohne Schutz ist krebserregend. Richtig. UV-Strahlung ist eine Hauptursache für Hautkrebs. In Deutschland gibt es jährlich mehr als 355.000 neue Fälle.
Fazit: Nicht alles, was über Sonnenschutz behauptet wird, ist wahr. Seriöse Quellen wie die Deutsche Krebshilfe oder die Verbraucherzentrale bieten verlässliche Informationen. (PM/Red) |
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| Pressemitteilung vom 31.07.2026 |
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