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CDU besuchte Ökumenische Sozialstation
Zum Informationsbesuch war die CDU-Fraktion Betzdorf zu Gast bei der Ökumenischen Sozialstation. Fazit: "Hier wird engagierte Arbeit im Sinne der Mitmenschlichkeit geleistet".
Zum Infobesuch war die CDU-Fraktion zur Ökumenischen Sozialstation Betzdorf gekommen, die Wichtige Arbeit lobte Fraktionssprecher Werner Hollmann (links). Foto: pr.Betzdorf. Der Fahrbare Mittagstisch bietet täglich, sieben Mal die Woche, ein unter drei Angeboten auswählbares und individuell kombinierbares warmes Mittagsmenü, das angeliefert und serviert wird.
Diese Information war eine unter vielen, die die heimischen Christdemokraten bei ihrem Informationsbesuch in der Ökumenischen Sozialstation Betzdorf-Kirchen bekamen. "Hier wird ganz tolle und engagierte Arbeit im Dienste der Mitmenschlichkeit geleistet", lobte CDU-Vertreter Johannes Speicher.

Die CDU-Fraktion von Stadt und Verbandsgemeinde besuchte das Büro in der Bahnhofstraße. Ein intensiver Gedankenaustausch über die Arbeit fand mit Pflegedienstleiter Karl-Heinz Striegel statt. Seit dem 1. Januar 2012 hat die Sozialstation ihr Büro dort, um vor Ort beraten und informieren zu können. Vorher hatte es ein gemeinsames Büro in Kirchen gegeben.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind nur in der Region beschäftigt. Neben dem mobilen Mittagstisch bietet die Sozialstation den klassischen Bereich der ambulanten Pflege und ein umfangreiches Angebot für ältere und hilfebedürftige Menschen in der Region.

Ein von den Krankenkassen anerkannter hauswirtschaftlicher Dienst bietet Hilfen im alltäglichen Leben, wie einkaufen, waschen und putzen. Daneben werden ein Betreuungsservice und eine Entlastung für pflegende Angehörige angeboten. Menschen, die ihre Wohnung nicht mehr allein verlassen können, benötigen Begleitung zum Einkauf oder zum Besuch des Arztes. Stundenweise, aber auch regelmäßige Betreuung über einen längeren Zeitraum ist bedarfsgerecht möglich, ebenso die Hilfe für an Demenz erkrankte Personen und ihre Angehörigen.

Das häufig verdrängte Thema der Behandlung unheilbarer, akut lebensbedrohender Krankheit wurde ebenfalls angesprochen. Mit der "Palliativ Care", einer umfassenden Betreuung möchte die Sozialstation diesen Patienten eine möglichst hohe Lebensqualität bis zum Tod ermöglichen.
"Die letzte Phase des Lebens ist oftmals ein Tabuthema, aber sie gehört genauso geplant und überlegt, wie alle anderen auch", so Johannes Speicher.
Ziel aller Angebote ist es, Hilfen zu geben, damit Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen bis hin zur Pflegbedürftigkeit, so lange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung leben können.

Die CDU-Vertreter sicherten ihre Unterstützung und Hilfe bei aufkommenden Problemen oder Hindernissen zu. „Wir versuchen, konstruktive Lösungswege zu finden, falls dies notwendig werden sollte“, sicherte CDU-Fraktionssprecher Werner Hollmann zu.
Nachricht vom 09.08.2012 www.ak-kurier.de