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| Nachricht vom 09.08.2026 |
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| Kultur |
| One Of These ließen Pink Floyd im Stöffel Park wieder auferstehen |
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| Eine Band die vor über 60 Jahren gegründet wurde, deren Songs aber nicht an Aktualität verloren haben und eine Band die dieser Tribut zollt. Am Samstagabend (8. August 2026) spielte die Tributband "One Of These" das Album "Animals" von "Pink Floyd" und setzt sich für einen menschlichen Umgang miteinander ein. |
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Enspel. "Pink Floyd" wird es in diesem Leben nie mehr geben, aber man darf sich der Illusion hingeben, dass sie unsterblich sind und ihre Musik über Generationen hinweg geliebt wird. Aus diesem Grunde ist es durchaus legitim, in ihre Fußstapfen zu treten und ihren zeitlosen Sound am Leben zu erhalten. Um diesem Vermächtnis zu folgen, haben sich "One Of These" zusammengefunden, die Pink Floyd ihren Tribut zollen.
"One Of These" sieht sich selbst wie folgt: Im Gegensatz zu "Pink Floyd", spielt "One Of These", mit begeisterter Würdigung für die fünf Musiker, diese zeitlose Musik. "One Of These" darf den gefühlten Rock mit Inbrunst und den Psychedelic leben. Das ist der Dank an "Pink Floyd", das ist das, was die Band fühlt und zum Publikum transportieren möchte. Eine perfekte Illusion von "Pink Floyd" gibt es nicht. Man kann nur seine Lieblinge lieben, aber nicht kopieren. Nah am Original, aber trotzdem eigenständig. Daher würde sich "One Of These" nie mit Pink Floyd auf eine Stufe stellen.
"Animals" ist auch eine Friedensbotschaft
Bei ihrer diesjährigen Tour durch mehrere Bundesländer und Österreich spielte die Band überwiegend die Songs des Albums "Animals" von "Pink Floyd", das im Januar 1977 erschienen ist. Das Album behandelt sozialkritische Themen, die auch heute noch von Bedeutung sind. "One Of These" setzt sich für einen menschlichen Umgang miteinander ein und sieht es als folgerichtig an, angesichts der aktuellen sozialen und politischen Entwicklungen, ihre Tour diesem Album zu widmen.
Wie sagte Steffen Thiele, Bandleader von "One of These", zu Beginn des Konzerts im Stöffel-Park in Enspel, in einem kurzen Statement: "Angesichts der ganzen Scheiße, die sich im Moment in allen Ecken und Winkeln der Welt abspielt, und die Menschen sehr belastet, wollen wir heute gemeinsam üble Nachrichten ausklammern und ein friedliches Fest feiern." Durch starken Beifall bekundete das Publikum, dass es bereit sei, diesen Weg gemeinsam zu beschreiten.
Die äußeren Umstände hätten zu einem Open-Air-Konzert nicht besser sein können, denn die untergehende Sonne hatte an Strahlkraft verloren und machte der langsam hereinbrechenden Dämmerung Platz. Etwa 500 Zuschauer hatten sich auf dem oberen Plateau des Stöffel-Parks vor der großen Bühne eingefunden, um einen nostalgischen, friedvollen Abend gemeinsam zu genießen. Bereits vor Beginn des Konzerts war feststellbar, dass eine ausgesprochen harmonische Atmosphäre herrschte, die sich auch nicht im Laufe des Konzerts veränderte. Ein Beweis, dass die Botschaft der Band von den Fans akzeptiert wurde.
"Pink Floyd"-Fans sind Genießer
Die Voraussetzungen für ein gelungenes Konzert waren in jeder Hinsicht gegeben, es passte einfach alles zusammen. Andächtig lauschten die Zuschauer hingebungsvoll dem Sound der Band, der das Publikum während des virtuosen Spiels faszinierte, denn während der Songs herrschte entspannte Ruhe, die sich erst beim letzten Ton in lautem Jubel verwandelte. Anders als bei Rock-, Beat-, Techno- oder Metal-Konzerten wurde während der Songs nicht geklatscht, nicht gehüpft und auch nicht mitgesungen. Das Publikum verfolgte das Konzert voller Hingabe und genoss es in vollen Zügen.
Neben der Intensität der Songs beeindruckte zusätzlich die Vielfalt der Farben und Lichter, mit denen die Bühne sich stetig verwandelte. Die Bühne wurde wechselnd in grelle Farben ausgeleuchtet, die sich jedoch dem jeweiligen Song und der entspannten Stimmung anpassten. Im ersten Teil des Konzerts konnte das Publikum einige Hits von "Pink Floyd" genießen, die eher kommerziell ausgerichtet waren, nichtsdestotrotz jedoch nicht weniger anspruchsvoll produziert wurden - "Shine On", "Money" und "Wish You Were Here" zum Beispiel. Im zweiten Teil wurde das komplette Album "Animals" gespielt und als Zugaben durfte sich das Publikum über "Comfortably Numb", "Run Like Hell" und "Green Is the Colour" freuen.
Jubel und Zugaben waren die verdiente Belohnung
Minutenlanger Beifall belohnte die Band, den sie sich im wahrsten Sinne des Wortes redlich verdient hatten. Einzelne Bandmitglieder hervorzuheben, wäre nicht fair, denn "One Of These" präsentierte sich als eine in sich geschlossene Einheit, bei der jedes Mitglied seine instrumentalen oder gesanglichen Qualitäten unter Beweis stellen konnte. Die Band hat inzwischen Fans, die mehrere hundert Kilometer zu ihren Konzerten anreisen, wie Steffen Thiele eingangs des Konzerts aus dem Publikum bestätigt wurde.
Johannes Schmidt vom Kulturbüro der Verbandsgemeinde Westerburg und Steffen Thiele waren voll des Lobes für die Helfer und Mitarbeiter, die dieses Konzert erst durch ihr Engagement ermöglichten.
Die Besetzung von One Of These im Stöffel-Park
Jonas Kopp (Vocals), Julia Kropp, Maggy Büchel und Sandra Breuer (alle Backvocals), Thomas Diemer (Drums), Arndt Immekeppel (Bass), Dominic Baumann (Keyboard), Milan Kühn (Saxofon) Toshi Trebess (Gitarre) und Steffen Thiele (Gitarre) |
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| Nachricht vom 09.08.2026 |
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