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Pressemitteilung vom 14.08.2026
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Stipendium fördert innovative Baupraxis: Jim Hufnagel als Vorreiter
Jim Hufnagel, Masterstudent der Universität Siegen, hat ein prestigeträchtiges Stipendium im Mauerwerksbau erhalten. Dieses Programm verbindet akademische Theorie mit praktischer Anwendung und bietet ihm neue Möglichkeiten in seinem Fachgebiet.
Bei der Urkundenübergabe: Jim Hufnagel (3.v.r.) von der Uni Siegen und Christian Dietrich (2.v.l.) von der Hochschule Erfurt erhalten ein Stipendium. Foto: Nora RatmannSiegen. Der Masterstudent Jim Hufnagel von der Universität Siegen wird durch ein bundesweites Stipendienprogramm im Mauerwerksbau gefördert. Ziel dieses Programms ist es, den Austausch zwischen wissenschaftlicher Ausbildung und Baupraxis zu stärken. Hufnagel studiert Bauingenieurwesen und ist einer von nur zwei Studenten deutschlandweit, die dieses Stipendium für akademische Nachwuchsförderung erhalten haben. Das Förderprogramm ermöglicht es Studierenden, Mauerwerksbau mit Kalksandstein und Porenbeton nicht nur theoretisch zu erlernen, sondern auch als praxisnahe und zukunftsfähige Bauweise zu begreifen. Das Stipendium wird von der Zukunft weißes Mauerwerk GmbH vergeben.

Jim Hufnagel verbindet sein Studium mit einer Teilzeitstelle im konstruktiven Ingenieurbau und hat seine Ausbildung zum Beton- und Stahlbetonbauer als Prüfungsbester abgeschlossen. Seine praktische Erfahrung in der Bauleitung und seine handwerklichen Fähigkeiten schaffen eine enge Verbindung zwischen Theorie und Praxis. "Ich freue mich sehr über die Förderung, weil sie mir die Möglichkeit gibt, mich theoretisch noch intensiver mit einem Bereich zu beschäftigen, in dem ich auch praktisch schon viel mache - sowohl bei meinem Arbeitgeber als auch in meinem privaten Umfeld", erklärt Hufnagel. "Für mich ist es besonders spannend, das theoretische Wissen mit meinen bisherigen praktischen Erfahrungen zu verbinden und das Gelernte anschließend direkt in der Praxis anwenden zu können."

Prof. Dr.-Ing. Torsten Leutbecher, Universitätsprofessor für Massivbau an der Universität Siegen, betont: "Innovation entsteht nicht im Elfenbeinturm. Sie entsteht im Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Wenn wir den akademischen Nachwuchs gemeinsam mit der Baustoffindustrie fördern, investieren wir nicht nur in einzelne Studierende, sondern in die Innovationsfähigkeit des gesamten Bauwesens." Roland Meißner, Geschäftsführer der Zukunft weißes Mauerwerk GmbH, fügt hinzu: "Der Mauerwerksbau braucht gut ausgebildete junge Menschen, die fachlich stark sind und zugleich verstehen, wie Planung, Material und Baustelle zusammenwirken."

Die Akademische Nachwuchsförderung im Mauerwerksbau unterstützt Hochschulen, Lehrende und Studierende mit Angeboten rund um Kalksandstein- und Porenbetonmauerwerk. Dazu zählen unter anderem Tage des Mauerwerks, Gastvorlesungen, digitale Tools und Lehrmaterialien. Das Master-Förderprogramm ergänzt diese Aktivitäten um eine gezielte individuelle Förderung besonders engagierter Studierender. PM/Red
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