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| Nachricht vom 28.08.2026 |
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| Wirtschaft |
| Wechsel im Jobcenter Altenkirchen: Neue Leitung übernimmt |
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| Im Kreis Altenkirchen gibt es einen turnusmäßigen Wechsel in der Führung des Jobcenters. Josip Jagatic von der Kreisverwaltung übernimmt den Vorsitz der Trägerversammlung, während Ramona Mittler zur Geschäftsführerin ernannt wird. |
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Altenkirchen. Nach den gesetzlichen Regelungen wechseln sich die Agentur für Arbeit und die Kreisverwaltung in den Verantwortlichkeiten im Jobcenter ab - so auch im Kreis Altenkirchen. Ab sofort übernimmt Josip Jagatic, leitender Beamter der Kreisverwaltung Altenkirchen, den Vorsitz in der Trägerversammlung für fünf Jahre von Elmar Wagner, dem Chef der Agentur für Arbeit Rhein‑Wied‑Westerwald. Die Trägerversammlung ist das Aufsichtsgremium des Jobcenters und setzt sich zusammen aus Josip Jagatic, Elke Limbach und Michaela Heuser von der Kreisverwaltung sowie Elmar Wagner, Anita Baljevic und Mario Görgens von der Agentur für Arbeit.
Mit diesem Wechsel ändern sich auch die Verantwortlichkeiten in der Geschäftsführung: Ramona Mittler, die seit drei Jahren den Bereich Vermittlung und Qualifizierung im Jobcenter leitet, wird neue Geschäftsführerin. Heiner Kölzer, bisheriger Geschäftsführer, bleibt als Stellvertreter tätig und verantwortet weiterhin den Bereich Leistungsgewährung. Josip Jagatic und Elmar Wagner betonten, dass personelle Stabilität und bewährte Zusammenarbeit in den Leitungsfunktionen gewahrt bleiben.
Die Trägerversammlung äußerte Zufriedenheit mit den Ergebnissen des ersten Halbjahres. Das Jobcenter Altenkirchen führt bei der Integrationsquote im Vergleich zu zwanzig bundesweit vergleichbaren Jobcentern. Trotz Arbeitsplatzverlusten im Automobilzulieferersektor passt sich die Wirtschaft an veränderte Bedingungen an, und Arbeitsuchende zeigen Veränderungsbereitschaft, erklärten Ramona Mittler und Heiner Kölzer. Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften sank um 173 auf 3.584, und die Zahl leistungsberechtigter Menschen verringerte sich um 323 auf 6.824. Der Zugang von Menschen mit Migrationshintergrund hat sich verlangsamt, ihr Anteil liegt derzeit bei 43 Prozent. Red |
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| Nachricht vom 28.08.2026 |
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