| AK-Kurier |
| Ihre Internetzeitung für den Kreis Altenkirchen |
|
| Pressemitteilung vom 29.08.2026 |
|
| Region |
| Digitaler Ersatzteilbau: Praxisseminar zu Reverse Engineering in Koblenz |
|
| Am 8. September 2026 findet im Metall- und Technologiezentrum der Handwerkskammer Koblenz ein kostenfreies Seminar statt, das sich mit dem digitalen Nachbau von Ersatzteilen beschäftigt. Teilnehmer erhalten Einblicke in die Methoden des Reverse Engineerings und die Möglichkeiten des 3D-Drucks. |
|
Koblenz. Der Bedarf an passenden Ersatzteilen ist oft groß, insbesondere wenn Maschinen oder Fahrzeuge aufgrund fehlender Teile stillstehen. Digitale Technologien wie das Reverse Engineering bieten hier Lösungen, indem sie defekte Bauteile erfassen, modellieren und neu herstellen. Diese Verfahren können Betriebsprozesse beschleunigen und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit verbessern.
Am Dienstag, den 8. September, veranstaltet die Handwerkskammer (HwK) Koblenz ein Praxisseminar, das die Funktionsweise von Reverse-Engineering-Technologien näher beleuchtet. Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr im Metall- und Technologiezentrum der HwK Koblenz. Peter Eich, Leiter der Berufsbildungszentren der HwK Koblenz, und Dr.-Ing. Friedhelm Fischer vom tibb e.V. werden die Gäste willkommen heißen. Christian Fethke von der Carl Zeiss IQS Deutschland GmbH wird über die Einsatzmöglichkeiten des Reverse Engineerings referieren.
3D-Druck in der Praxis
Zusammen mit Sascha Schwaderlapp von der HwK Koblenz demonstriert Fethke die Erfassung von Geometrien mittels 3D-Scannern sowie die digitale Datenaufbereitung und Modellierung. Schwaderlapp führt zudem vor, wie aus einem digitalen Modell ein fertiges Bauteil im 3D‑Druck entsteht, und erläutert Anwendungsbereiche, Grenzen und Kosten in der Praxis.
Rechtsanwältin Susanne Terhorst informiert über juristische Aspekte, während Patrick Amato vom KI-Team der HwK Koblenz über den Einfluss Künstlicher Intelligenz auf die digitale Wertschöpfung im Handwerk spricht. Prof. Dr. Ing. Steffen Ihlenfeldt von der TU Dresden und Roberto Seyfert vom Fraunhofer IWU präsentieren innovative Verfahren zur Erzeugung von 3D-Daten aus 2D-Bildern. Das Seminar bietet auch Raum für persönlichen Austausch und Networking unter den Teilnehmern und Experten.
Interessierte Handwerksbetriebe und Personen, die das Potenzial digitaler Fertigungstechnologien kennenlernen möchten, sind eingeladen, teilzunehmen. Die Teilnahme ist kostenlos, jedoch ist die Anzahl der Plätze begrenzt. (PM/Red)
Zur Anmeldung |
|
| Pressemitteilung vom 29.08.2026 |
www.ak-kurier.de |
|
|
|
|
|
|