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Pressemitteilung vom 31.08.2026
Region
Team Schäfer Shop holt Podestplatz beim "Bremer Stern"
Platzregen, heftiger Gegenwind und eine Attacke kurz vor dem Ziel: Francis Cerny hat beim "Bremer Stern" alles versucht, um den Sieg zu holen. Am Ende sprang für die Radsportlerin des Team Schäfer Shop der erste Podestplatz der Saison heraus.
Toller Erfolg beim „Bremer Stern“: Francis Cerny (rechts) vom Team Schäfer Shop fährt beim Radrennen auf der Mercedes-Teststrecke auf Platz 3. (Foto: Verein/Sascha Vergin)Betzdorf. Das Corona-Jahr 2021 sorgte mit seinen vielen Rennausfällen für einen Riss in der Serie, doch ansonsten hat Radsportlerin Francis Cerny aus dem Team Schäfer Shop des RSC Betzdorf seit etlichen Jahren immer mindestens einen Podestplatz in ihrer Bilanz stehen.

Jetzt schaffte es die 49-Jährige auch in dieser Saison erstmals auf die Bühne der besten Drei – beim Kriteriumsrennen "Bremer Stern", das auf der Teststrecke von Mercedes-Benz mit leichter Steilkurve auf einer 1,4-km-Runde ausgetragen wurde. Platzregen und heftiger Gegenwind auf der Zielgeraden machten das Rennen zu einer ungemütlichen Angelegenheit, doch Cerny hielt Schritt mit ihren Konkurrentinnen in der Mastersklasse (ab 30 Jahren), die im gemischten Wettbewerb mit den Elite-Frauen und Juniorinnen erwartungsgemäß leer in den Punktewertungen ausgingen, sodass wie in einem "normalen" Rennen die Reihenfolge im Zieleinlauf über die Masters-Wertung entscheiden musste. Cerny griff kurz vor dem Rennende mit einer Attacke nach dem Sieg. "Die ist aber im Gegenwind stecken geblieben", berichtet die RSC-Amazone, die nach 42 km aber auch mit Platz 3 zufrieden war. Bei ihrer Reise in den Norden hatte sie am Tag zuvor auch das Einzelzeitfahren über 17 Kilometer in Schwanewede bestritten – und auch hier gab es auf der welligen, teils mit Panzerplatten belegten Strecke durch den Wald nasse Füße. Cerny belegte Platz 4 in der Wertung der Mastersfahrerinnen.

Ans andere Ende der Republik, nach Queidersbach im Landkreis Kaiserslautern, verschlug es Marcel Brech. Zum 1.050. Geburtstag der Ortsgemeinde war ein Jubiläumspreis ausgeschrieben, der im gemeinsamen Rennen der Mastersklassen Zwei und Drei (40 bis 60 Jahre) als Kriterium ausgefahren wurde. Nach etwa zehn Runden setzten sich drei Fahrer ab, die das Rennen unter sich ausmachten. Brech befand sich im Hauptfeld, aus dem heraus er sich in der Schlussrunde leicht absetzte und so in der letzten Punktwertung als Sechster durchs Ziel kam – ein Platz, für den es allerdings keine Zähler mehr gab. Im Endergebnis nach 35 km platzierte sich der RSC-Routinier mit dem hervorragenden 13. Rang. (PM)
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