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Pressemitteilung vom 31.08.2026
Region
Druidenstein soll Naturwunder des Jahres 2026 werden
Gewinnt der Westerwald mit dem Druidenstein nach dem Druidensteig in diesem Jahr einen zweiten bundesweiten Wettbewerb? Der Westerwald-Verein hat sich mit dem Geotop für die Naturwunder-Wahl 2026 beworben und es direkt unter die neun Finalisten geschafft.
Der Druidenstein bei Herkersdorf hat es auf Vorschlag des Westerwald-Vereins in die Runde der neun Finalisten beim Wettbewerb "Naturwunder des Jahres 2026" geschafft. (Foto: Markus Müller)Kirchen. Nach der überaus erfolgreichen Wahl des Druidensteigs zum "Schönsten Wanderweg Deutschlands" geht es damit gleich mit einer Aktion weiter, bei der der Westerwald-Verein schon bei der Erstauflage mit dem Ewigen Eis bei Dornburg vor einigen Jahren den Sieg davongetragen hatte: dem von der Heinz Sielmann Stiftung und dem Deutschen Wanderverband gemeinsam getragenen Wettbewerb zum Naturwunder des Jahres.

Der Druidenstein, der Sagenfels im Westerwald, hat mit seinen markanten Basaltsäulen, die wie sorgfältig aufeinander gestellte Steinpfeiler wirken, offenbar die Wettbewerbsjury so stark beeindruckt, dass die außergewöhnliche Felsformation in die Schlussrunde von deutschlandweit nur neun potenziellen Naturwundern aufgenommen worden ist.

Die außergewöhnliche Formation entstand, als heiße Lava langsam abkühlte und zerbrach. Heute zählt der Druidenstein zu den bedeutenden Geotopen Deutschlands. Mitten im Wald bei Herkersdorf beziehungsweise Kirchen-Offhausen zwischen Sieg und Heller auf 431 Metern Höhe gelegen und bereits seit 1869 geschützt, verbindet er Geologie, Landschaft und die Sagenwelt der Region. Das Nationale Geotop Druidenstein ist ein Beispiel par excellence für ein Naturwunder, das durch Wanderwege perfekt erschlossen ist. Die Online-Abstimmung läuft noch bis zum 27. September. Also schnell online abstimmen: www.sielmann-stiftung.de/naturwunder. (PM/Red)





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