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Pressemitteilung vom 02.09.2026
Region
IHK-Regionalbeirat Altenkirchen im Dialog mit Landespolitik
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und drängende Anliegen der regionalen Unternehmen standen im Mittelpunkt eines politischen Treffens in Altenkirchen. Mitglieder des IHK-Regionalbeirats diskutierten mit Landtagsabgeordneten über zentrale Themen. Von der Infrastruktur bis zur Ausbildung wurden konkrete Forderungen laut.
(Fotos: Silke Baudendistel | IHK Koblenz)Altenkirchen. Zu einem politischen Austausch trafen sich die Mitglieder des IHK-Regionalbeirats Altenkirchen mit den CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Matthias Reuber und Johannes Behner in der IHK-Regionalgeschäftsstelle Altenkirchen. Im Mittelpunkt standen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Rheinland-Pfalz und konkrete Anliegen der Unternehmen im Landkreis an die Politik. Am Gespräch nahmen IHK-Vizepräsident Thomas Bellersheim ("Bellersheim GmbH & Co. KG", Neitersen), Moritz Schumacher ("Group Schumacher", Eichelhardt), Volker Hammer ("Hammer GmbH", Altenkirchen) sowie IHK-Regionalgeschäftsführerin Kristina Kutting und IHK-Regionalberater Frederik Fein teil.

Infrastruktur und Forderung nach Bürokratieabbau
Ein Schwerpunkt des Gesprächs war die regionale Verkehrsinfrastruktur. Die IHK setzt sich für die Verbesserung der Achse B 8 und B 414 als Verbindung zwischen den Autobahnen A 3 und A 45 ein. Dazu gehören geplante Ortsumgehungen in Kircheib, Hasselbach, Weyerbusch und Helmenzen sowie auf der B 414 in Kirburg und Nister-Möhrendorf. IHK-Vizepräsident Thomas Bellersheim erklärte, dass eine leistungsfähige Verkehrsanbindung entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit sei und lange Wegezeiten einen Standortnachteil darstellten. Die Maßnahmen an den beiden Bundesstraßen müssten konsequent verfolgt und vorübergehend auch zusätzliche Überholmöglichkeiten geprüft werden.

Beim Bürokratieabbau forderte die IHK einfachere und schnellere Verfahren, eine durchgängige Digitalisierung sowie die praxisnahe Prüfung neuer Vorschriften. IHK-Regionalgeschäftsführerin Kristina Kutting betonte, dass Verfahren einfacher werden müssten, damit Betriebe nicht immer mehr Zeit für Dokumentationen aufwenden müssen.

Duale Ausbildung und Ladenöffnungsgesetz
Mit Blick auf die duale Berufsausbildung berichteten die Beiratsmitglieder von rückläufigen Bewerberzahlen im gewerblich-technischen Bereich, während kaufmännische Berufe und Verwaltungstätigkeiten von Schülern zunehmend bevorzugt würden. Die Berufsorientierung müsse daher frühzeitig ansetzen und die Perspektiven einer betrieblichen Lehre vermitteln.

Zudem wurde das Ladenöffnungsgesetz Rheinland-Pfalz thematisiert. Die IHK setzt sich für Rechtssicherheit und weniger Hürden bei verkaufsoffenen Sonntagen ein, einschließlich einer Öffnungsmöglichkeit an einem der ersten beiden Adventswochenenden im Dezember. Dr. Matthias Reuber und Johannes Behner nahmen die Anliegen auf und sicherten zu, diese in ihre parlamentarische Arbeit einzubringen. Der Austausch soll fortgesetzt werden. (PM/KI/Red)
   
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