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Pressemitteilung vom 04.09.2026
Rheinland-Pfalz
Ersatzkassen fördern ambulante Hospizarbeit mit Millionenbetrag
In Rheinland-Pfalz erhalten die ambulanten Hospizdienste auch 2026 wieder Unterstützung von den Ersatzkassen. Insgesamt 4,3 Millionen Euro fließen an 46 Dienste im Land. Diese Förderung ermöglicht es vielen Menschen, ihre letzte Lebensphase in vertrauter Umgebung zu verbringen.
Symbolbild. (Quelle: Pixabay)Mainz. Die Ersatzkassen in Rheinland-Pfalz haben bekannt gegeben, dass sie auch im Jahr 2026 die ambulante Hospizarbeit finanziell unterstützen. Insgesamt werden rund 4,3 Millionen Euro an 46 ambulante Hospizdienste ausgezahlt. Diese Dienste haben im vergangenen Jahr über 5.382 häusliche Sterbebegleitungen durchgeführt. Martin Schneider, Leiter der vdek-Landesvertretung Rheinland-Pfalz, betonte die Bedeutung dieser Arbeit: "Die ambulante Hospizarbeit ermöglicht es vielen schwerstkranken Menschen im Land, die letzte Lebensphase in ihrer vertrauten häuslichen Umgebung zu verbringen." Er hob zudem das Engagement der fast 2.200 ehrenamtlichen Helfer hervor, die einen bedeutenden gesellschaftlichen Beitrag leisten würden.

Weitere Millionen von den gesetzlichen Krankenkassen
Die Ersatzkassen sind der größte Förderer der häuslichen Sterbebegleitung in Rheinland-Pfalz. Neben den Mitteln der Ersatzkassen unterstützen die gesetzlichen Krankenkassen die ambulante Hospizarbeit landesweit mit insgesamt rund 10,7 Millionen Euro. Diese Mittel decken unter anderem Personalkosten, Aus- und Fortbildungen sowie Sachkosten wie Fahrtkosten und Mietzahlungen ab.

Zusätzlich fördern die gesetzlichen Krankenkassen regionale Hospiz- und Palliativnetzwerke anteilig. Diese Netzwerke tragen dazu bei, die Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen durch verschiedene Akteure zu sichern. Sie sollen bestehende Strukturen und das ehrenamtliche Engagement erhalten und verstärken. (PM/Red)
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