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Nachricht vom 07.09.2026
Rheinland-Pfalz
Sachsen-Anhalt im Fokus: Gordon Schnieder fordert klare Entscheidungen von der Bundesregierung
Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am Sonntag (6. September 2026) hat der rheinland-pfälzische Ministerpräsident und CDU-Vorsitzende Gordon Schnieder deutliche Worte an die Bundesregierung gerichtet. Er betont die Notwendigkeit klarer politischer Entscheidungen.
Ministerpräsident Gordon Schnieder (Foto: Andreas Arnold/dpa)Mainz. Der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Gordon Schnieder, hat nach dem Wahldebakel seiner Partei in Sachsen-Anhalt die Bundesregierung aufgefordert, klare Entscheidungen zu treffen und weniger zu streiten. "Wer regiert, trägt Verantwortung dafür, dass es am Ende funktioniert. Dass Probleme gelöst und Entscheidungen getroffen werden", sagte Schnieder in Mainz. Er warnte davor, dass Deutschland sich keinen politischen Dauerstreit leisten könne.

Vorläufige Ergebnisse der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
Die AfD hat laut vorläufigen Ergebnissen in Sachsen-Anhalt ihren Stimmenanteil auf 43,8 Prozent (2021: 20,8) mehr als verdoppelt. Es ist der beste Wert, den eine Partei in den vergangenen zehn Jahren bei Landtagswahlen erreicht hat, und ein Rekord für die AfD. Die CDU stürzte ab auf 17,2 Prozent (37,1) - ihr schlechtestes Ergebnis bei einer Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.

"Wir dürfen nach einem solchen Ergebnis nicht einfach zur Tagesordnung übergehen", betonte Schnieder. "Wenn die demokratische Mitte Vertrauen zurückgewinnen will, müssen wir bei uns selbst anfangen."

Schnieder: CDU und SPD in Rheinland-Pfalz geht es ums Land
Schnieder hob hervor, dass die große Koalition in Rheinland-Pfalz zeige, worauf es ankomme: "CDU und SPD haben Unterschiede nicht weggeredet. Aber wir haben uns entschieden, dass die Verantwortung für unser Land größer ist als parteipolitische Profilierung." Diese Haltung erwarte er auch im Bund. (dpa/KI/bearbeitet durch Red)
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