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| Pressemitteilung vom 09.09.2026 |
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| Region |
| Kultopia 2026 in Altenkirchen: Straßenfest setzt Zeichen für Vielfalt |
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| Das zweite Kultopia-Straßenfest verwandelte die Straßen von Altenkirchen in einen lebendigen Ort des interkulturellen Austauschs. Mit über 40 Ständen, Mitmachaktionen und Musikbühnen rückte die Veranstaltung das Miteinander in den Mittelpunkt. Das Fest bot zahlreiche neue Eindrücke. |
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Altenkirchen. Musik in den Straßen, vertraute sowie unbekannte Sprachen, gemeinsames Probieren und offene Gespräche prägten das Stadtbild für mehrere Stunden. Beim zweiten Kultopia-Straßenfest kamen Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammen, angetrieben von Neugier aufeinander. Die Veranstaltung verstand sich als Plädoyer für ein gelebtes Miteinander und verdeutlichte, wie bereichernd kulturelle Vielfalt sein kann, da im direkten Austausch Gemeinsamkeiten oft deutlicher hervortreten als Trennendes.
Eröffnet wurde das Fest von Markus Trepper, Erster Beigeordneter der Stadt Altenkirchen, und Rolf Schmidt-Markoski, der die Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld in Vertretung von Bürgermeister Fred Jüngerich vertrat. Beide hoben die Bedeutung solcher Zusammenkünfte hervor, insbesondere vor dem Hintergrund eines vielfach härter gewordenen gesellschaftlichen und politischen Umgangstons. Kultopia setzte diesem Trend persönliche Kontakte, Dialoge und gegenseitigen Respekt entgegen, da gemeinsame Erlebnisse Vorurteile abbauen.
Kulinarische Spezialitäten und Mitmachangebote
Mehr als 40 Stände machten die Vielfalt auf dem Festgelände erlebbar. Die Besucher entdeckten ukrainische Spezialitäten, lernten bei der türkischen Ebru-Malerei die Entstehung kunstvoller Bilder kennen oder erhielten am Stand der VHS Einblicke in die chinesische Kalligrafie. Zahlreiche Informations- und Mitmachangebote luden dazu ein, Neues direkt auszuprobieren und ins Gespräch zu kommen, um unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen.
Bühnenprogramm mit internationaler Musik
Auf zwei Bühnen präsentierten Kunstschaffende ein abwechslungsreiches Kulturprogramm. Westafrikanische Rhythmen, italienische Klänge und musikalische Beiträge diverser Kulturkreise boten eine klangliche Bandbreite, welche kulturelle Grenzen überwand. Die Sängerin Hedy J. Nanobeat setzte einen musikalischen Akzent mit einem Repertoire von Klassik bis Rock und Pop, vorgetragen auf Kurdisch, Arabisch, Englisch und Deutsch.
Für ruhige Töne sorgte der Saxophonist Till Heinzelmann, dessen Musik der Veranstaltung eine Atmosphäre von Kaffeehausflair verlieh. Das Anatolische Ensemble präsentierte dem Publikum traditionelle türkische Volkslieder. Nachdenkliche und persönliche Lieder trug die junge Künstlerin Hava Kagerman vor. Den musikalischen Abschluss gestalteten The Flying Tornados, eine dreiköpfige Coverband aus dem Rhein-Sieg-Kreis, deren Interpretation bekannter Songs das Publikum zu spontanen Tanzeinlagen animierte.
Tanz, Theater und ehrenamtliches Engagement
Neben der Musik bot das Programm Darbietungen aus Tanz und Theater. Die Tanzschule "Let's Dance" führte osteuropäische Volkstänze auf, während ein japanisches Puppentheater junge Besucher an sprach. Diese Programmpunkte fügten sich zu einem kulturellen Mosaik zusammen.
Das achtköpfige ehrenamtliche Organisationsteam bedankte sich gemeinsam mit dem WIBeN e. V. und der Aktion Neue Nachbarn des Caritasverbands Rhein-Sieg bei den freiwilligen Helfern, Mitwirkenden und Teilnehmenden. Dank ging ebenfalls an die Beschäftigten der Stadt und der Verbandsgemeinde sowie an Spender von Geld- und Sachmitteln. Die Veranstaltung zeigte, dass unkomplizierte Begegnungen an Ständen, gemeinsame Gespräche, Speisen oder Musikstücke Barrieren abbauen und Fremdes vertraut machen können. (PM/KI/Red) |
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