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| Pressemitteilung vom 11.09.2026 |
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| Rheinland-Pfalz |
| Großer Stellenabbau bei 1&1-Tochter Versatel geplant |
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| Der Internetkonzern 1&1 plant einen massiven Stellenabbau bei seiner Tochterfirma Versatel. Dieser Schritt soll im Rahmen eines Restrukturierungsprogramms erfolgen und erhebliche finanzielle Auswirkungen haben. |
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Montabaur. Der Telekommunikationsriese 1&1 hat angekündigt, bei seiner Geschäftskunden-Tochter Versatel 350 von insgesamt 1.350 Arbeitsplätzen abzubauen. Diese Maßnahme soll bis Ende 2027 umgesetzt werden. Laut Mitteilung des Mutterkonzerns in Montabaur wird der Abbau sozialverträglich über ein Freiwilligenprogramm gestaltet. Ziel ist es, Hierarchieebenen abzubauen und Führungsstrukturen zu vereinfachen.
1&1 Versatel betreibt ein Glasfasernetz in etwa 350 deutschen Städten und bedient vor allem Firmen und Behörden. Zudem fungiert Versatel als Dienstleister für den Mobilfunker 1&1, indem es dessen Handynetzstandorte mit dem Glasfasernetz verbindet - dies ermöglicht besonders schnelle und stabile Datenübertragungen. Der Hauptsitz von Versatel befindet sich in Düsseldorf, wo auch die Mobilfunksparte von 1&1 ansässig ist. Weitere Standorte sind deutschlandweit verteilt.
Kosten durch Restrukturierungsprogramm
Die Restrukturierung wird einmalige Kosten von rund 60 Millionen Euro im laufenden Geschäftsjahr verursachen. Nach Abschluss des Stellenabbaus erwartet 1&1 ab dem Jahr 2028 eine Steigerung des Jahresergebnisses um etwa 25 Millionen Euro. Diese Maßnahmen sollen die finanzielle Basis für zukünftige Investitionen stärken. 1&1 gehört zum United-Internet-Konzern, zu dem auch die Mailanbieter gmx.de und web.de zählen. Bis Ende letzten Jahres war Versatel noch eine Tochtergesellschaft von United Internet, wurde dann jedoch in die 1&1-Gruppe integriert. (dpa/KI/bearbeitet durch Red)
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