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Pressemitteilung vom 11.09.2026
Politik
Rheinland-Pfalz: Schnieder fordert Finanzcheck für die "Rente mit 63"
Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder setzt sich für eine genaue Prüfung der finanziellen Auswirkungen der "Rente mit 63" ein. Er plädiert dafür, die Debatte um die abschlagsfreie Frührente diskret zu führen.
Gordon Schnieder (CDU). (Foto: Annette Riedl/dpa)Mainz. Der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und CDU-Vorsitzende Gordon Schnieder hat vor einer möglichen Abschaffung der "Rente mit 63" eine detaillierte Analyse der finanziellen Konsequenzen gefordert. "Ich will die Abschaffung der abschlagsfreien Frührente nicht generell infrage stellen. Aber wir sollten über Details noch mal reden", sagte er dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Schnieder betont die Notwendigkeit, zu prüfen, wie viele Menschen tatsächlich noch eine Erwerbsbiografie mit sehr frühem Berufsstart haben und welche Kosten die Beibehaltung der Regelung verursachen würde. Er weist darauf hin, dass es heute kaum noch junge Menschen gibt, die bereits mit 14 oder 15 Jahren ins Berufsleben einsteigen und vor dem regulären Rentenalter 45 Beitragsjahre erreichen. "Das wird sich in den nächsten Jahren rauswachsen, weil heute keiner mehr so früh anfängt", erklärte Schnieder.

Gleichzeitig mahnte der Ministerpräsident die schwarz-rote Koalition, solche Diskussionen nicht öffentlich auszutragen. "Politisches Ringen ist okay, aber hinter verschlossenen Türen." (dpa/KI/bearbeitet durch Red)

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