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| Pressemitteilung vom 13.09.2026 |
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| Vereine |
| Landfrauen auf den Spuren der Wissener Stahlindustrie |
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| Die Landfrauen begaben sich auf eine historische Erkundungstour in Wissen. Dabei entdeckten sie die beeindruckende Geschichte der Stahlindustrie, die einst das Stadtbild prägte. |
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Wissen. Bei einem Spaziergang vom RegioBahnhof durch die Rathausstraße bis zur Walzwerkstraße erfuhren die Landfrauen viel über die Montangeschichte der Stadt Wissen. Schon vor mehreren Jahrhunderten wurde hier Eisen verhüttet. "Die Wissener Hütte wurde bereits 1766 erwähnt", erklärte die Stadtführerin Christiane Weber. Anhand von großen Fotos erläuterte sie den Wandel der Stadt seit dem Bau der Eisenbahn Ende des 19. Jahrhunderts.
Der Spatenstich für das Weißblechwerk Wissen erfolgte im Januar 1911. Im Laufe der Zeit wuchs das Werk stetig und war mit fast 3.000 Mitarbeitern das größte und modernste Europas. Die Belieferung mit Erz erfolgte per Seilbahn, Lokomotive oder Lkw. Gruben, Hütten und Walzwerk sorgten mehr als ein Jahrhundert lang für Arbeitsplätze nicht nur in der Siegstadt, sondern auch weit darüber hinaus. 1995 wurde das Werk endgültig stillgelegt.
KulturWerk
Vom Dach der Firma "Brucherseifer" bietet sich ein beeindruckender Blick über Wissen mit der Kirche "Kreuzerhöhung". Hier oben wird das Ausmaß und die Größe des ehemaligen Walzwerks deutlich sichtbar. Dort, wo zu Zeiten der "Alfredhütte" und des Warmwalzwerkes die Luft vor Hitze flimmerte, befindet sich heute das "KulturWerk Wissen". Seit seiner Eröffnung im Jahr 2009 ist es ein Ort für verschiedene Veranstaltungen, die jährlich von etwa 40.000 Menschen besucht werden.
Bei einem gemeinsamen Abendessen tauschten die Landfrauen Erinnerungen an die Zeit des Walzwerkes aus. (PM/Red) |
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