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| Pressemitteilung vom 16.09.2026 |
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| Politik |
| Molzbergbad: Politiker werben in Berlin um Bundesförderung |
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| Das Molzbergbad steht vor umfangreichen technischen Erneuerungen mit Millionenaufwand. Um die finanzielle Last für die Kommunen abzufedern, machen sich Bundes- und Landespolitiker für Fördergelder stark. Eine Bewerbung um Bundeszuschüsse wurde bereits eingereicht. |
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Kirchen. Für die anstehende Grundsanierung des Molzbergbades setzen sich die direkt gewählte Bundestagsabgeordnete Ellen Demuth, Johannes Behner als Landtagsabgeordneter und Stadtbürgermeister von Betzdorf sowie Markus Köhler, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Verbandsgemeinderat Kirchen, gemeinsam ein. Ihr Ziel ist es, finanzielle Unterstützung aus Bundesmitteln für das Großprojekt zu sichern.
Technischer Zustand erfordert Millionensumme
Die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen sind weitreichend. Nach dem Ausfall der Wasseraufbereitungsanlage greift derzeit lediglich ein Provisorium, was zu einem erhöhten Verbrauch an Energie und Wasser führt. Zudem bedürfen das Heizungssystem sowie weitere technische Komponenten einer dringenden Erneuerung. Das gesamte Investitionsvolumen für das Vorhaben beträgt annähernd zwei Millionen Euro.
Ellen Demuth unterstrich den hohen Stellenwert des Bades für den Schulsport, die örtlichen Sportvereine sowie Familien im gesamten Umfeld. Da die anstehenden Ausgaben die beteiligten Gemeinden jedoch vor gewaltige Aufgaben stellten, sei die beantragte Hilfe aus der Bundeskasse unerlässlich. Sie kündigte an, das Anliegen in Berlin vorzubringen und sich dort intensiv für eine Bewilligung einzusetzen.
Umfassendes Konzept für moderne Technik
Das Sanierungskonzept umfasst neben dem Neubau der Wasseraufbereitung eine zeitgemäße Heizanlage, modernisierte Gebäudeleittechnik sowie eine Photovoltaik-Thermie-Einheit, die die geplanten Wärmepumpen unterstützen soll. Die formelle Bewerbung um Mittel aus dem Bundeshaushalt ging auf ein Votum der CDU-Fraktion im Verbandsgemeinderat Kirchen unter Federführung von Markus Köhler zurück.
Markus Köhler erläuterte, dass man im Verbandsgemeinderat rechtzeitig den Vorstoß gewagt habe, um die Fördertöpfe des Bundes zu erschließen. Da die offizielle Bewerbung mittlerweile vorliege, sei man für die Umsetzung auf Hilfe aus der Bundeshauptstadt angewiesen, weshalb alle Beteiligten an einem Strang ziehen müssten.
Demuth bekräftigte abschließend, dass es nun auf eine geschlossene Haltung ankomme. Nachdem vor Ort alle formalen Voraussetzungen geschaffen worden seien, werde sie sich auf Bundesebene dafür einsetzen, dass das Vorhaben am Molzbergbad die notwendigen Mittel erhalte. (PM/bearbeitet durch Red) |
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| Pressemitteilung vom 16.09.2026 |
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