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| Pressemitteilung vom 16.09.2026 |
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| Demokratie und Menschenwürde: IGS-Schüler besuchen Gedenkstätte Hadamar |
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| Jugendliche der IGS Betzdorf-Kirchen haben den Wert demokratischer Grundsätze und die Gefahren staatlicher Willkür beleuchtet. In mehreren Arbeitseinheiten analysierten sie den Zusammenbruch der Weimarer Republik. Eine abschließende Exkursion führte die Gruppe an einen historischen Ort der NS-Verbrechen. |
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Kirchen. Die Zehntklässler der Klasse 10b an der IGS Betzdorf-Kirchen widmeten sich kürzlich ausführlich den Grundwerten der Menschenwürde und der demokratischen Ordnung. Begleitet von Jutta Bauer sowie Berthold Hammer und in Abstimmung mit Klassenlehrer Thomas Bauer gingen die Jugendlichen in mehreren Workshops der Frage nach, welche Konsequenzen drohen, sobald Grundrechte nicht mehr ausnahmslos für jeden Menschen gelten.
Historischer Bruch und Entrechtung
Anhand konkreter geschichtlicher Ereignisse analysierten die Schüler den Übergang der parlamentarischen Ordnung Weimars in das nationalsozialistische Unrechtsregime im Jahr 1933. Im Fokus standen dabei insbesondere die gesetzlichen Maßnahmen, mit denen das Regime bestimmten Bevölkerungsgruppen systematisch Rechte und menschliche Würde entzog.
Biografische Spurensuche am Ort der Krankenmorde
Zum Abschluss der Unterrichtsreihe reiste die Schulklasse zur Gedenkstätte Hadamar. Vor Ort erforschten die Jugendlichen anhand von Einzelschicksalen die systematischen NS-Krankenmorde im Rahmen der sogenannten "T4-Aktion". Tiefen Eindruck hinterließ die Begehung der historischen Räume, die vom ehemaligen Ankunftsbereich der Opfer in den Busgaragen bis zu den Gaskammern und Verbrennungsöfen führte.
Finanzielle Unterstützung und Mahnung für die Zukunft
Gefördert wurde die Bildungsinitiative im Rahmen des EU-LEADER-Projekts "Zusammenhalt durch Partizipation" des Landes Rheinland-Pfalz, vertreten durch die Lokale Aktionsgruppe Raiffeisen-Region. Nach Abschluss des Projekts zogen alle Teilnehmenden das gemeinsame Fazit, dass sich ein von staatlicher Seite organisiertes Morden unter keinen Umständen wiederholen darf. (PM/bearbeitet durch Red) |
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