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Pressemitteilung vom 18.09.2026
Region
Roland Froese aus Bruchertseifen überzeugt im Starkregen auf der Nürburgring-Nordschleife
Kurzfristig eingesprungen und im Regen auf Anhieb schnell: Der Bruchertseifener Rennfahrer Roland Froese zeigte beim Double-Header am Sonntag (13. September 2026) der Nürburgring-Langstrecken-Serie eine starke Leistung. Im Audi R8 LMS GT3 evo II fuhr er zeitweise die Top-Rundenzeiten des Feldes.
(Fotos: Roland Froese)Bruchertseifen/Nürburgring. Ein kurzfristiger Einsatz entwickelte sich für Roland Froese zu einem erfolgreichen Rennwochenende: Beim 66. ADAC ACAS Cup auf der Nürburgring-Nordschleife übernahm der Rennfahrer aus Bruchertseifen am Sonntag (13. September 2026) spontan ein Cockpit bei der équipe vitesse.

Ursprünglich war Froese für dieses Rennen nicht als Fahrer vorgesehen. Nachdem der eingeplante Pilot "Alboretto" aus gesundheitlichen Gründen nicht starten konnte, sprang Froese kurzfristig ein. Gemeinsam mit Carrie Schreiner und Andreas Ziegler pilotierte er den Audi R8 LMS GT3 evo II mit der Startnummer 18. Mit beiden Fahrern hatte Froese bereits im Juni einen Klassensieg für das Team eingefahren.

Froese fährt Trioteam auf den dritten Platz
Das Fahrertrio ging nach dem Qualifying zuversichtlich in das vierstündige Rennen. Carrie Schreiner übernahm den Start und lieferte sich in der Anfangsphase zahlreiche Zweikämpfe. Im weiteren Verlauf setzte immer stärkerer Regen ein. Zeitweise stand so viel Wasser auf der Strecke, dass sogar über einen vorzeitigen Abbruch des Rennens diskutiert wurde.

Froese übernahm den Audi für den Schlussstint - und musste sich erstmals im Regen an den GT3-Rennwagen gewöhnen. Trotz der schwierigen Bedingungen fand er schnell Vertrauen in das Fahrzeug und die Goodyear-Regenreifen. Während seines Stints fuhr er schnelle und konstante Rundenzeiten und gehörte zeitweise zu den fünf schnellsten Fahrern im gesamten Feld.
Gleichzeitig galt es, das Risiko auf der mehr als 20 Kilometer langen Nordschleife richtig einzuschätzen. Auf den Geraden und in mehreren Kurven hatten sich durch den Starkregen regelrechte Wasserläufe gebildet.

Am Ende überquerte der Audi auf dem dritten Platz der AT1-Klasse die Ziellinie. Teamchefin Jil Herbst zeigte sich nach dem Rennen entsprechend zufrieden: "Mit einer Runde mehr hätten wir uns wohl noch das Fahrzeug vor uns schnappen können." Sie sprach anschließend von einer "grandiosen Aufholjagd" des Westerwälder Rennfahrers.

Mit alternativem Kraftstoff auf das Podest
Für Froese selbst war besonders erfreulich, wie schnell er sich auf die ungewohnten Bedingungen einstellen konnte. Bereits nach den ersten Runden meldete er dem Team per Funk, dass er sich trotz des starken Regens wohl im Fahrzeug fühle. Die Abstimmung des Audi und die Regenreifen hätten ihm viel Vertrauen gegeben. Dass gleichzeitig auch die Rundenzeiten stimmten, wertete er als besonders positives Ergebnis.

Eine weitere Besonderheit des Einsatzes war der verwendete Kraftstoff. Der Audi mit der Startnummer 18 trat in der AT1-Klasse für alternative Antriebe an und wurde mit Racing eFuel 98 E10 betrieben. Nach Angaben der équipe vitesse waren dabei keine Leistungseinbußen gegenüber herkömmlichem Kraftstoff festzustellen.

Saisonfinale im Oktober
Mit seiner Leistung beim NLS-Double-Header unterstrich Froese erneut seine Erfahrung auf der Nürburgring-Nordschleife. Für ihn war es zugleich eine weitere Gelegenheit, sich in einem stark besetzten GT3-Feld zu beweisen - und das bei einigen der schwierigsten Bedingungen, die die Eifel zu bieten hat.

Das Saisonfinale der Nürburgring-Langstrecken-Serie findet am Samstag, 10. Oktober, statt. Die équipe vitesse arbeitet derzeit daran, neben dem zweiten Audi auch das Fahrzeug mit der Startnummer 18 erneut an den Start zu bringen. (PM/bearbeitet durch Red)
 
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