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| Nachricht vom 21.09.2026 |
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| Kardinal Woelki in Wissen: Patrozinium und Fragerunde mit Gläubigen |
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| Zum Patronatsfest der Kirche Kreuzerhöhung in Wissen kam am Sonntag, 20. September 2026, der Kölner Erzbischof: Rainer Maria Kardinal Woelki, feierte die Messe und stellte sich anschließend den Fragen der Gemeinde – zur Altersgrenze im Pfarrgemeinderat, zur Beteiligung Jugendlicher und zu den vielen Kirchenaustritten. |
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Wissen. In der Eröffnung ging der Kardinal darauf ein, dass die Kirche nur durch das Engagement vieler nach dem Brand vor drei Jahren wieder saniert werden konnte. Hierbei nannte er neben den zahlreichen Handwerkern die Mitglieder der Gemeinde sowie alle weiteren, die sich für die Sanierung eingesetzt hätten.
In seiner Predigt ging Kardinal Woelki auf die Bedeutung des Kreuzes für die katholische Kirche ein. Das Holz, aus dem das Kreuz bestand, ist einmal Holz des Todes, aber eben auch Holz der Auferstehung, so der Kardinal weiter. Er forderte die Messebesucher auf, in sich zu gehen und selbst festzustellen, was ihnen wichtig ist. Allein die Anwesenheit des Oberhauptes des Bistums Köln machte den Gottesdienst für viele zu etwas Besonderem. Die Fürbitten trugen die anwesenden Kommunionkinder vor.
In der Fragerunde, die nach der Messe in der Kirche stattfand, stellte sich der Kardinal den Fragen der Gemeindemitglieder. Diese hatten bereits im Vorfeld viele Fragen über das Pfarrbüro eingereicht. Dies sollte den Ablauf etwas straffen und Mehrfachfragen vermeiden. Eine der Fragen bezog sich darauf, dass die Mitglieder des Pfarrgemeinderates mit Vollendung des 80. Lebensjahres ihr Amt aufgeben müssen. Hier stellte sich für einige die Frage, ob es nicht sinnvoll wäre, diese Erfahrung zu nutzen. Auf die Frage, ob Jugendliche nicht bereits ab dem 16. Lebensjahr die Funktion in Pfarrgemeinderäten einnehmen könnten, zeigte Woelki auf, dass mit dieser Funktion große Verantwortung, auch im finanziellen Bereich, einhergehe. Er glaube nicht, dass man dies einem jungen Menschen bereits zumuten dürfe.
Ein weites Feld war in der Diskussion begründet, in der es um die Frage nach der hohen Zahl der Austritte ging. Hierzu erklärte der Kardinal, dass sicher einige mit ihm nicht zufrieden seien. Es könne aber auch sein, dass einige nicht mit dem örtlichen Pfarrer klarkämen. Manchmal sind es Kleinigkeiten wie beispielsweise ein nicht ermöglichter Termin für eine Taufe oder anderes. Weiter sei es so, dass die Behörden (Finanzämter) verpflichtet seien die Steuerpflichtigen darauf hinzuweisen, dass sie durch den Austritt aus der Kirche Steuern sparen könnten. Wir, so der Kardinal, begegnen dieser Entwicklung mit einer Anpassung der Verwaltungseinheiten, wozu auch der Nachwuchsmangel zwinge. (kkö) |
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