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Nachricht vom 21.09.2026
Region
Appell für Frieden und Gewaltfreiheit am Internationalen Tag des Friedens
Am 21. September wird weltweit der Internationale Tag des Friedens begangen. An diesem Tag rufen prominente Stimmen wie Sabine Bätzing-Lichtenthäler und Hermann Reeh zu einem stärkeren Engagement für Frieden und Gewaltfreiheit auf. Ihre Botschaften richten sich an Verantwortliche in Krisengebieten und die globale Gemeinschaft.
Staatsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler und Hermann
Reeh erinnern an den Internationalen Tag des Friedens, der von der UN 1981 auf den 21. September als „Day of Peace“ festgelegt wurde. Foto: Hermann Reeh
Mainz. Anlässlich des Internationalen Tages des Friedens am 21. September appelliert die Landtagsabgeordnete und Staatsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler an die Verantwortlichen in Kriegs- und Konfliktgebieten, den Weg des Friedens einzuschlagen. "Jeder Krieg bringt unermessliches Leid über die Menschen. Deshalb müssen wir diejenigen, die politische und militärische Verantwortung tragen, immer wieder daran erinnern, welche Folgen Gewalt, Krieg und Zerstörung für Millionen von Menschen haben", erklärt Bätzing-Lichtenthäler. Sie betont die Verantwortung gegenüber kommenden Generationen und fragt, in welcher Welt unsere Kinder leben sollen: in einer Welt der Aufrüstung oder in einer, in der Konflikte friedlich gelöst werden? Für sie sei klar, dass diejenigen gestärkt werden müssen, die sich für Frieden einsetzen.

Der Internationale Tag des Friedens, auch bekannt als Weltfriedenstag, wurde von den Vereinten Nationen dem Ideal des Friedens gewidmet. Er soll das Bewusstsein für Gewaltfreiheit schärfen und zur friedlichen Lösung von Konflikten aufrufen. Hermann Reeh, Initiator der Aktion, erinnert daran, dass die Sehnsucht nach Frieden so alt ist wie die Menschheit selbst. Bereits im Alten Testament findet sich die Aufforderung, Frieden zu suchen und ihm nachzujagen. "Frieden entsteht nicht von allein. Frieden verlangt, dass Menschen aktiv werden, aufeinander zugehen und nach Wegen suchen, Konflikte ohne Gewalt zu lösen", sagt Reeh. Er betont, dass vermeidbares menschliches Leid verhindert werden müsse und fordert, Kriegsursachen zu bekämpfen und Wege zum Frieden zu gehen.

Die weltweiten Rüstungsausgaben betrachtet Reeh kritisch. Finanzielle Mittel, die für militärische Zwecke eingesetzt würden, fehlten bei der Sicherung grundlegender menschlicher Bedürfnisse wie medizinische Versorgung, Bildung und sauberes Trinkwasser. Frieden und soziale Gerechtigkeit gehörten zusammen, so Reeh. Globale Herausforderungen könnten nur durch internationale Zusammenarbeit und friedliche Lösungen bewältigt werden. Bätzing-Lichtenthäler und Reeh sind sich einig: Frieden ist keine Selbstverständlichkeit und benötigt Menschen, die sich für ihn einsetzen. Der Internationale Tag des Friedens sei daher auch ein Auftrag zum Handeln.
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