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Pressemitteilung vom 22.09.2026
Region
Halbjahressperre der Siegstrecke: Ellen Demuth über die Siegstrecken-Sperrung
Die Bundestagsabgeordnete Ellen Demuth hat sich beim Bundesministerium für Verkehr über die geplante Sanierung und Modernisierung der Siegstrecke erkundigt. Die Arbeiten werden vom 13. Dezember 2026 bis zum 9. Juli 2027 stattfinden und werden erhebliche Auswirkungen auf den Bahnverkehr haben.
Symbolbild (Foto: Pixabay)Region. Ellen Demuth, Mitglied des Deutschen Bundestages, setzt sich dafür ein, die Bürger entlang der Siegstrecke frühzeitig über die anstehenden Bauarbeiten zu informieren. "Die Menschen entlang der Siegstrecke nehmen ab Dezember für ein halbes Jahr eine enorme Belastung auf sich. Wer in seinem Alltag auf den Zug angewiesen ist, sei es auf dem Arbeits- oder Schulweg, muss sich neu organisieren", erklärt Demuth.

Während der Sperrung wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet, dessen konkrete Planung bald vorgestellt werden soll. Zusätzliche Informationen betreffen die halbseitige Sperrung der Siegstraße L 267 auf 100 Metern während der gesamten Bauzeit. Im Januar sind drei vollständige Sperrungen für die Anlieferung von Bohrgeräten sowie im März und Mai 2027 für den Ein- und Ausbau von Hilfsbrücken geplant. Diese dauern jeweils 52 beziehungsweise 68 Stunden, während die Sperrungen im Januar nur mehrere Stunden umfassen. Nachtarbeiten sind nur in geringem Umfang vorgesehen.

Auch die Straßenüberführungen am Feldweg Durwittgen und am Feldweg Freusburg werden ersetzt. Die Überführung Freusburg ist bereits gesperrt, während am Feldweg Durwittgen zunächst eine neue Brücke errichtet wird. Während der Arbeiten an der Eisenbahnüberführung über die Bogenstraße kommt es ebenfalls zu zeitweisen Sperrungen. Die DB InfraGO steht im Austausch mit den Kommunen, um betroffene Anwohner rechtzeitig zu informieren.

Der zweigleisige Ausbau der Abschnitte Blankenberg-Merten und Schladern-Rosbach kann aufgrund fehlender Planungen und Genehmigungen nicht gleichzeitig mit der Sanierung umgesetzt werden. Eine Erhöhung der Zugzahlen ist nicht vorgesehen; das Ziel der Arbeiten ist die Verbesserung der Betriebsqualität und Pünktlichkeit der Strecke. "Ich arbeite auf Bundesebene weiter daran, dass die durchgehende Zweigleisigkeit der Siegstrecke kommt", so Demuth abschließend. (PM/bearbeitet durch Red)
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