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Pressemitteilung vom 23.09.2026
Kultur
Das Akkordeon im Rampenlicht: Ein Konzertabend zu Ehren des Instruments des Jahres in Altenkirchen
Am Freitag, 2. Oktober 2026, um 19 Uhr präsentieren sieben renommierte Akkordeonisten gemeinsam mit Schülern der Kreismusikschule ein Konzert, anlässlich der Auszeichnung "Instrument des Jahres" für das Akkordeon. Die Aufführung verspricht eine spannende Verbindung von Tradition und Moderne.
(Foto: Ilkin Guliyev)Altenkirchen. 2026 ist das Akkordeon das "Instrument des Jahres". Aus diesem Anlass haben sich sieben Akkordeonisten aus ganz Deutschland um die Westerwälder Musikerin Eva Zöllner zu einem Ensemble zusammengefunden. Am Freitag, 2. Oktober 2026, um 19 Uhr treffen sie in der Konzertkirche am Schloßplatz in Altenkirchen auf Akkordeonschüler der Kreismusikschule Altenkirchen und entwickeln gemeinsam mit ihnen eine Konzertperformance zwischen Tradition und Avantgarde.

Die Musiker haben sich solistisch im Jazz, in der Klassik oder in der Neuen Musik einen Namen gemacht. Nun bündeln sie in dem neu gegründeten Ensemble ihre Energie und Kreativität. An fünf Orten in Deutschland treffen sie unter dem Motto "ZUGumZUG" auf ein ortsansässiges Akkordeonorchester. So auch in Altenkirchen, wo verschiedene Akkordeonorchester und -Ensembles der Kreismusikschule unter der Leitung von Michael Wagner seit Jahrzehnten die musikalische Landschaft der Kreisstadt bereichern.

Im Lauf des Abends wird das Akkordeon in seiner ganzen Bandbreite erfahrbar - von folkloristisch geprägten Klangfarben bis hin zu elektronisch anmutenden Texturen und improvisatorischen Experimenten. Der Uruguayische Komponist Osvaldo Budón hat speziell für dieses Projekt ein Stück komponiert, welches in der Architektur der Altenkirchener Konzertkirche besonders zur Geltung kommen wird. Wenn sich 20 Akkordeons im Raum bewegen, entsteht ein einzigartiges Klangerlebnis: dichte Klangflächen, fragile Linien und bewegte Klangwolken umgeben das Publikum. "ZUGumZUG" ist ein Spiel mit Nähe und Distanz, mit Dichte und Transparenz, mit Vergangenheit und Zukunft - und ein kraftvolles Plädoyer für die klangliche Vielfalt und Ausdrucksstärke eines Instruments, das es neu zu entdecken gilt. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Kultursommer Rheinland-Pfalz statt. Der Eintritt zum Konzert ist frei, um Spenden wird gebeten. (PM/bearbeitet durch Red)
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