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Pressemitteilung vom 23.09.2026
Region
DRK-Kinderklinik lässt Gespräche über Neubau am Jung-Stilling vorerst ruhen
Die geplante Verlagerung der DRK-Kinderklinik Siegen an den Standort des Diakonie Klinikums Jung-Stilling ist vorerst ausgesetzt. Eine vertragliche Grundlage für den Neubau mit gemeinsamem Perinatalzentrum wurde bislang nicht gefunden.
Symbolbild.Siegen. Im Zusammenhang mit der zum 1. Januar 2026 umgesetzten Krankenhausplanung in Nordrhein-Westfalen hatten die DRK-Kinderklinik und das Diakonie Klinikum Jung-Stilling 2024 einen Antrag für die Verlagerung und den Neubau der Kinderklinik erarbeitet. Vorgesehen war eine sogenannte Wand-an-Wand-Lösung mit einem gemeinsamen Perinatalzentrum. Dabei sollten die Frühgeborenen-Intensivstation und der Kreißsaal unter einem Dach vereint werden.

Die DRK-Kinderklinik sollte dafür vom Wellersberg in einen eigenen Neubau am Standort des Jung-Stilling ziehen. Beide Einrichtungen erklärten die Absicht, im Zuge einer Kooperation eng zusammenzuarbeiten. Das Gesundheitsministerium Nordrhein-Westfalen stellte dafür 2025 Fördermittel in Aussicht.

In zahlreichen Gesprächen ging es um die baulichen Planungen, die partnerschaftliche Zusammenarbeit und die Gestaltung des Kooperationsvertrags. Nach Angaben der DRK-Kinderklinik bestanden trotz ihres Entgegenkommens bei der Verlagerung weiterhin große Unterschiede bei den Interessen der Beteiligten. Da bislang keine vertragliche Grundlage gefunden worden sei, die den Anforderungen aller Beteiligten gerecht werde, lasse die Klinik die Gespräche vorerst ruhen und bewerte die Situation neu.

Die Idee eines modernen Perinatalzentrums bleibe medizinisch und strategisch sinnvoll, teilte die DRK-Kinderklinik am 23. September mit. Sollte sich eine gute Lösung abzeichnen, wolle sie dazu weiterhin konstruktiv beitragen. Ziel bleibe die bestmögliche medizinische Versorgung der Menschen in der Region. PM/Red
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