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Pressemitteilung vom 24.09.2026
Region
LEADER-Förderung stärkt Begegnung und Handwerk im Westerwald-Sieg
Zwei Projekte zeigen, wie die LEADER-Förderung das Leben in der Region bereichern kann: In Kirchen wurde das Café Auszeit erweitert, in Oberirsen bringt eine mobile Kurswerkstatt handwerkliche Angebote zu Kindern und Jugendlichen. Anfang Oktober startet der nächste Förderaufruf.
Feierliche Banddurchschneidung Mitte September im neuen "Café Auszeit" in Kirchen mit (von links) Niklas Mäder (Regionalmanagement), Annette Schüler (EFG Kirchen) und Andreas Hundhausen (Bürgermeister VG Kirchen). Foto: Andrea WeißKirchen. Das Café Auszeit der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde hat sich zu einem Anlaufpunkt für Begegnung entwickelt. Der ehrenamtlich geführte Treffpunkt bietet Speisen und Getränke auf Spendenbasis an. Weil die Gästezahlen stetig gestiegen waren, reichten die bisherigen Räume zuletzt nicht mehr aus.

Mit Unterstützung der LEADER-Förderung konnte ein neuer Gebäudeteil angebaut und die Infrastruktur modernisiert werden. Am 19. September wurde der Neubau im Beisein von Bürgermeister Andreas Hundhausen und LEADER-Regionalmanager Niklas Mäder eröffnet. Die erweiterten Räume sollen weiterhin den generationenübergreifenden Austausch ermöglichen.

Mobile Werkstatt für Kinder und Jugendliche
Ein weiteres gefördertes Projekt stammt von Schreinermeister Frank Seifen aus Oberirsen. Mit der Mobilen Kurswerkstatt bringt er eine vollständig ausgestattete Werkstatt samt Anhänger und kindgerechten Arbeitsmaterialien direkt zu Kitas und Grundschulen. Dadurch entfällt für die Einrichtungen der logistische und finanzielle Aufwand für den Besuch einer stationären Schreinerwerkstatt.

Bei der offiziellen Präsentation Mitte September stellte Seifen die mobile Werkstatt vor. Geplant sind Mitmachangebote für Kinder und Jugendliche.

Nächster Förderaufruf beginnt Anfang Oktober
Nach Angaben der Verantwortlichen richtet sich die LEADER-Förderung nicht nur an Kommunen. Antragsberechtigt sind auch Vereine, gemeinnützige Organisationen, Unternehmen und engagierte Privatpersonen. Die Fördermittel stammen größtenteils aus der Europäischen Union.

Der nächste offizielle Förderaufruf startet Anfang Oktober. Die Regionalmanager Ralf Seelbach und Niklas Mäder unterstützen Interessierte von der ersten Idee bis zur Umsetzung. Eine frühzeitige Beratung ist per E-Mail möglich. PM/Red
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