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Nachricht vom 26.09.2026
Region
Sitzungspräsident Volker Weininger begeistert in ausverkaufter Stadthalle Altenkirchen
Ausverkauftes Haus für „Der Sitzungspräsident": Volker Weininger hat am Freitagabend, 25. September 2026, mit seinem Programm „Filmriss" die Stadthalle Altenkirchen unterhalten. Vor dem Auftritt machte der Moderator des Abends auf ein Problem aufmerksam: Ende 2027 muss die Halle geräumt werden, ein Ersatz fehlt bislang.
Die Truhe enthält die "Lebensgeschichte". (Bilder: kkö)Altenkirchen. Volker Weininger hat am Freitagabend, 25. September, in seiner Rolle als „Der Sitzungspräsident" die ausverkaufte Stadthalle Altenkirchen unterhalten. Rund zwei Stunden lang zog der Kabarettist mit seinem Programm „Filmriss" das Publikum auf seine Seite, immer wieder unterbrochen von Applaus.

Halle muss Ende 2027 geräumt werden
In seiner Anmoderation zeigte sich Helmut Nöllgen über den großen Zuspruch erfreut. Zugleich wies er darauf hin, dass die Halle Ende 2027 wieder geräumt werden müsse. Was danach folgt, steht bislang nicht fest. Nöllgen bat die Besucher um Unterstützung bei der Suche nach einem geeigneten Raum, um weiterhin Kultur vor Ort anbieten zu können.

Kölsch für den Sitzungspräsidenten
Beim ersten Auftritt des Gastes brach Applaus aus. Wie bei allen Auftritten Weiningers sorgte eine Servicekraft dafür, den Sitzungspräsidenten mit seinem Lieblingsgetränk zu versorgen. An diesem Abend übernahm das Julia, die ihm Kölsch brachte. Der Aufforderung des Kabarettisten, ihr zu applaudieren, kamen die Besucher gerne nach.

Die Rahmenhandlung: Der Sitzungspräsident sitzt in seiner Kellerbar und sucht ein Zeugnis, das er für seine Beförderung braucht. Warum es jetzt wichtig sei, wisse er nicht, sagte Weininger, das sei halt Bürokratie. Bei der Suche in der Truhe kamen nach und nach ganz andere Erinnerungsstücke zum Vorschein, und er erzählte aus seinem Leben. Zu seinem Erstaunen fand er ein Foto von einem Kindergeburtstag. Zunächst war ihm nicht klar, wann es entstanden sein könnte. Unter dem Applaus der Gäste fiel ihm dann die Lösung ein: Sein achter Geburtstag müsse es gewesen sein, denn es rauchte ja niemand.

Lastenräder, Trampoline und Mähroboter
Einen großen Teil des Programms nahmen Erlebnisse aus dem Alltag ein, vorgetragen in der für Weininger typischen Art. Viel Raum widmete er dem Neubaugebiet in seinem Wohnort, wo mehr Lastenfahrräder zu finden seien als am Prenzlauer Berg. „Die Häuser, besonders die Haustüren, sehen dort alle gleich aus. Wenn ich da am Samstagabend im Gefühl der dritten Glückseligkeit nach Hause komme, breche ich erst mal einen ganzen Schlüsselbund ab", sagte er unter dem Gelächter des Publikums.

Gleich seien auch die Grundstücke, so Weininger weiter: Alle hätten mindestens zwei identische Ausstattungsdetails: ein Trampolin und einen Mähroboter. Warum man für die Größe der Rasenfläche einen Roboter brauche, sei ihm nicht klar. Von einem Fest, bei dem die Neubürger begrüßt werden sollten, berichtete er. Einer habe ihm gesagt, er freue sich auf den ersten Fasching. Integration ist eben nicht einfach.

Aufs Korn nahm Weininger außerdem die Bürokratie, die alles beherrsche, sowie übervorsichtige Eltern. Am Ende des fast zweistündigen Programms gingen die Gäste gut gelaunt nach Hause. (kkö)
   
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