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Pressemitteilung vom 30.09.2026
Region
Unwetter-Szenario im Test: So lief der Landesübungstag in Betzdorf-Gebhardshain
Am 26. September 2026 fand landesweit eine groß angelegte Übung des Brand- und Katastrophenschutzes statt - Auch in der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain. Unter realitätsnahen Bedingungen simulierten Einsatzkräfte die Bewältigung einer Unwetterlage. Dabei wurde vor allem die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen getestet.
Lagebesprechung. (Quelle: Luisa Lück)Betzdorf-Gebhardshain. Was am Samstag (26. September) wie ein großer Unwettereinsatz wirkte, war Teil des Landesübungstages 2026 in Rheinland-Pfalz (wir berichteten). Im Rahmen eines landesweiten Szenarios wurde eine Unwetterlage mit Starkregen, Sturm und steigenden Pegelständen angenommen. In der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain führten diese Annahmen zu zahlreichen fiktiven Einsatzstellen, unter anderem entlang der Sieg in Alsdorf, Betzdorf, Scheuerfeld und Wallmenroth. Ein angenommener Pegelstand von bis zu 4,50 Metern sollte weiter steigen.

Die Lage erforderte den Einsatz von rund 300 Kräften, wobei neben örtlichen auch überörtliche Einheiten sowie DRK, THW und DLRG eingebunden wurden. Die Führung und Koordinierung der Lage lag bei VG-Wehrleiter Markus Beichler, der im Feuerwehrhaus Betzdorf die Einsatzleitung übernahm. Informationen wurden gebündelt, Einsatzstellen priorisiert und Kräfte koordiniert.

Schutz der Bevölkerung
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Schutz und der Warnung der Bevölkerung. Anlaufstellen für Betroffene sollten in der Bertha-von-Suttner-Realschule Betzdorf und der Westerwaldschule Gebhardshain eingerichtet werden. Auch die Warnsysteme KATWARN, NINA und mobile Warneinheiten waren Teil der Übung.

Der Landesübungstag verdeutlichte die Bedeutung funktionierender Führungs- und Kommunikationsstrukturen sowie die effektive Zusammenarbeit von Feuerwehr, Hilfsorganisationen und Behörden. Obwohl das Szenario fiktiv war, erfolgte die Abarbeitung unter möglichst realistischen Bedingungen. Die Abläufe werden im Nachgang nochmals überprüft, um die Zusammenarbeit für den Ernstfall zu stärken. (PM/Red)
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