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Pressemitteilung vom 01.10.2026
Rheinland-Pfalz
Patrick Hahn wird neuer Kaufmännischer Vorstand der Caritas
Patrick Hahn übernimmt zum 1. November 2026 das Amt des Kaufmännischen Vorstands beim Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn. Der 46-Jährige soll gemeinsam mit Caritasdirektorin Stefanie Krones den Verband künftig als gleichberechtigter Zweiervorstand führen.
Patrick Hahn (links), Stefanie Krones (Mitte), Dr. Jörg Fingerle-Beckensträter (rechts). (Foto: Caritasverband WWRL/Holger Pöritzsch)Rheinland-Pfalz. Patrick Hahn wird neuer Kaufmännischer Vorstand des Caritasverbandes Westerwald-Rhein-Lahn e.V. Nach der einstimmigen Entscheidung des Aufsichtsrates wurde der 46-Jährige inzwischen auch vom Bischof von Limburg in sein neues Amt berufen. Sein Dienst beginnt am 1. November 2026.

Gemeinsam mit Caritasdirektorin Stefanie Krones wird Hahn den Verband künftig als gleichberechtigter Zweiervorstand führen. Bis zu seinem Amtsantritt bleibt Dr. Jörg Fingerle-Beckensträter als Kaufmännischer Vorstand im Amt. Er hatte die Aufgabe interimsmäßig übernommen und wird den Caritasverband planmäßig zum Ende des Jahres verlassen.

Erfahrung in Führung und Management
Der Diplom-Ökonom verfügt über langjährige Führungs- und Managementerfahrung. Zuletzt war Hahn Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Oberlahn. Zuvor war er unter anderem in den Bereichen Unternehmensentwicklung, Prozessoptimierung und Organisationsmanagement tätig.

Der 46-Jährige ist verheiratet, Vater von drei Töchtern und lebt mit seiner Familie in Runkel-Dehrn.

Einstimmige Entscheidung des Aufsichtsrates
Der Aufsichtsrat des Caritasverbandes hatte sich nach Abschluss des Auswahlverfahrens einstimmig für Hahn ausgesprochen. Aufsichtsratsvorsitzender Pfarrer Armin Sturm erklärte, mit Hahn sei ein Vorstand gefunden worden, der sowohl über fundierte betriebswirtschaftliche Erfahrung als auch über ein ausgeprägtes Verständnis für werteorientiertes Handeln verfüge.

Hahn habe den Aufsichtsrat im Auswahlverfahren fachlich und menschlich überzeugt. Das Gremium freue sich auf die Zusammenarbeit.

Hahn will den Verband kennenlernen
Hahn selbst blickt mit großer Vorfreude auf die neue Aufgabe. Besonders wichtig seien ihm die Begegnungen mit den Menschen im Verband. Er wolle zunächst verstehen, welche Aufgaben die Beschäftigten übernehmen, was sie bewegen und was sie selbst bewege. Aus seiner Sicht sei dieses Verständnis für die Arbeit als Vorstand wichtig, um gute Entscheidungen treffen zu können.

Die Verbindung von wirtschaftlicher Verantwortung und sozialem Auftrag macht für Hahn den besonderen Reiz der neuen Aufgabe aus. In den vergangenen Jahren habe er festgestellt, wie erfüllend und sinnstiftend die Arbeit in einer sozialen Organisation sein könne.

Breites Angebot der Caritas
Der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn habe Hahn mit seiner Vielfalt und seinen Angeboten unmittelbar angesprochen. Besonders beeindruckt habe ihn die große Bandbreite der Arbeit, die von den Caritas-Werkstätten über die Pflege bis hin zu den Beratungsdiensten reiche.

Hahn sieht den Verband für die kommenden Aufgaben gut aufgestellt. Er sei überzeugt, dass es sich im Kern um einen gesunden Verband handle. Viele Menschen würden dort mit großem Engagement täglich ihre Arbeit leisten. Zudem sei der Verband fest in Werten verankert, zu denen für ihn insbesondere die Menschlichkeit gehöre.

Gemeinsame Arbeit mit Stefanie Krones
Eine wichtige Rolle wird künftig die Zusammenarbeit mit Caritasdirektorin Stefanie Krones spielen. Hahn bezeichnet die Arbeit im Tandem als besonders spannend und geht davon aus, dass sich die Stärken beider Vorstandsmitglieder gut ergänzen werden. Gemeinsam wollen sie den Verband weiterentwickeln und langfristig wirtschaftlich solide aufstellen.

Auch Krones begrüßt die Besetzung. Mit Hahn sei ein erfahrener und engagierter Kollege für den Verband gewonnen worden. Die intensiven Gespräche der vergangenen Monate hätten sie davon überzeugt, dass beide ein gutes Team bilden und gemeinsame Vorstellungen davon haben, wie der Verband in die Zukunft geführt werden solle. Verbunden seien sie durch langjährige unternehmerische Erfahrung und eine große Begeisterung für die Arbeit der Caritas.

Nachhaltige Entwicklung im Blick
Hahn möchte bei der weiteren Entwicklung des Verbandes langfristig vorgehen. Zunächst sollten Chancen für Wachstum und Weiterentwicklung genutzt werden, bevor Einsparungen in Betracht gezogen würden.

Sein langfristiges Ziel sei es, den Verband gestärkt durch die aktuellen Herausforderungen zu führen. Der Caritasverband solle so aufgestellt werden, dass auch künftig möglichst vielen Menschen mit den vorhandenen Angeboten geholfen werden könne und die zur Verfügung stehenden Mittel möglichst viel bewirken könnten.(PM/bearbeitet durch Red)
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