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Pressemitteilung vom 02.10.2026
Region
Führungsstaffeln aus Hamm und Wissen bewältigen mehr als 100 Übungseinsätze
Beim landesweiten Übungstag für den Brand- und Katastrophenschutz haben die neu gegründeten Führungsstaffeln der Verbandsgemeinden Hamm und Wissen erstmals gemeinsam unter realitätsnahen Bedingungen gearbeitet. Im Feuerwehrhaus Wissen bearbeiteten gemischte Teams mehr als 100 fiktive Einsatzlagen infolge einer Unwetterlage.
Die Verbandsgemeinden Wissen und Hamm bildeten für den Landesübungstag eine gemeinsame Führungsstaffel (Foto: Mark Daniel Eibach, FW VG Hamm)Wissen. Am Samstag (26. September 2026) beteiligten sich die Verbandsgemeinden Altenkirchen, Betzdorf-Gebhardshain, Hamm und Wissen an einem landesweiten Übungstag für Einheiten des Brand- und Katastrophenschutzes. Grundlage war ein Rahmenszenario des Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz, das die Kreisverwaltung Altenkirchen auf die vier Verbandsgemeinden übertrug.

Ab 8 Uhr wurden die Verbandsgemeinden aus der Technischen Einsatzleitung des Kreises Altenkirchen mit einer großen Zahl fiktiver Einsatzlagen zur Bewältigung einer Unwetterlage versorgt.

Gemeinsame Führungsunterstützung
Für Hamm und Wissen wurde im Feuerwehrhaus Wissen eine Führungsstaffel als Unterstützung für den Einsatzleiter eingesetzt. Sie priorisierte die eingehenden Einsätze und entwickelte Überlegungen zur Abarbeitung der Lagen. Zur besseren Übersicht erstellten die Einsatzkräfte außerdem eine Lagekarte.

Die Führungsstaffel und die Feuerwehreinsatzzentrale waren mit gemischten Teams aus den Verbandsgemeinden Hamm und Wissen besetzt. Beide Verbandsgemeinden halten seit diesem Jahr eigene Führungsstaffeln vor. Zugleich ist eine gegenseitige Unterstützung im Einsatzfall vorgesehen, damit die Einsatzfähigkeit der Führungsunterstützung jederzeit gewährleistet werden kann.

Bis zum Ende des Übungstages bearbeiteten die Führungsstaffel und die Feuerwehreinsatzzentrale mehr als 100 Einsätze. Bei der Abschlussbesprechung wurde ein positives Resümee gezogen. Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wissen, Berno Neuhoff, dankte den beteiligten Kräften für die investierte Zeit und hob die interkommunale Zusammenarbeit als besonders effektiv hervor. (PM/Red)
   
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