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Pressemitteilung vom 02.10.2026
Region
Hof Schützenkamp setzt auf Mulch, Kornblumen und solidarische Landwirtschaft
Der Demeter-Hof Schützenkamp bei Birken-Honigsessen erprobt im siebten Jahr alternative Methoden im Gemüseanbau. Rund 80 Gemüsesorten sowie Kräuter und Blumen werden dort für 110 Anteilseigner angebaut.
Solidarische Landwirtschaft funktioniert. (Foto: Bernhard Theis)Birken-Honigsessen. Der Demeter-Hof Schützenkamp im Außenbereich von Birken-Honigsessen zeigt sich mit der diesjährigen Ernte zufrieden. Auch die lang anhaltende Trockenheit habe keine größeren Probleme verursacht. "Wir mulchen konsequent auf unseren Anbauflächen und freuen uns über eine zufriedenstellende Ernte", berichten die Hofbesitzer Meike Schlosser-Müller und Sebastian Müller.

Auch gegen Schädlinge setzt der Betrieb auf alternative Methoden: "Kohlweisslinge werden mit Kornblumen bekämpft, die weisse Fliege reagiert allergisch auf Tabakpflanzen".

Insgesamt baut der Hof nach dem Prinzip der "Solawi", der Solidarischen Landwirtschaft, gut 80 Gemüsesorten sowie Kräuter und Blumen an. Neu hinzugekommen sind unter anderem Ingwer, Süßkartoffeln und Zuckerrüben.

Produkte für 110 Anteilseigner

Die Erzeugnisse werden ausschließlich direkt an die 110 Anteilseigner verkauft. Jeweils freitags können diese ihre nach Wunsch gefüllten Kisten abholen. Weitere Verteilstellen bestehen nach Angaben der Hofbesitzer in Au, Siegen, Waldbröl und Wissen.

Unterstützt werden Meike Schlosser-Müller und Sebastian Müller derzeit von Wigo Stolley. Der Auszubildende stammt von der Insel Föhr und absolviert auf dem Hof eine Demeter-Ausbildung.

Einblicke beim Tag des offenen Hofes

Bei einem Tag des offenen Hofes stand am Morgen zunächst Apfelpressen auf dem Programm. Später konnten die Besucher das Gelände besichtigen und Wissenswertes über die verschiedenen Pflanzenarten erfahren.

Eine Demeter-Imkerin aus Engelskirchen präsentierte Bienenprodukte wie Honig, Wachskerzen und Seife. Der Nümbrechter "Krautpunk" stellte biologisch erzeugte Gewürze vor. Dabei erfuhren die Besucher unter anderem, dass es zahlreiche Pfeffersorten gibt. Ein selbst erstellter Bildband informierte über die Herkunftsgebiete der einzelnen Gewürzspezialitäten. Zum Abschluss kamen die Gäste bei Kaffee und Kuchen zusammen. (PM/Red)
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