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Pressemitteilung vom 04.10.2026
Kultur
Musikalisches Glaubenszeugnis: Romantische Klänge in Kirchen und Altenkirchen
Die Kantorei Altenkirchen lädt zu zwei Konzertabenden ein, die die Zuhörer mit geistlichen Werken aus der Romantik verzaubern sollen. Unter der Leitung von Hyejoung Choi werden Kompositionen deutscher, französischer und englischer Musiker präsentiert, die durch eine beeindruckende Besetzung zur Vollendung gelangen.
Kreiskantorin Hyejoung Choi hat für das geistliche Konzert "Hör mein Bitten" deutsche, englische und französische Komponisten der Romantik mit Kantorei Altenkirchen, Projektchor, Instrumentalisten, Sopranistin und Orgel einstudiert. (Foto: Werner-Christian Jung)Altenkirchen/Kirchen. Am Sonntag, 11. Oktober 2026, um 19 Uhr, wird die Lutherkirche in Kirchen Schauplatz eines außergewöhnlichen Konzerts sein, das am darauffolgenden Sonntag, 18. Oktober, zur gleichen Zeit in Altenkirchen erklingt. Die Kantorin des Evangelischen Kirchenkreises Altenkirchen, Hyejoung Choi, hat gemeinsam mit der Kantorei, einem Projektchor und einem Bläserensemble ein Programm zusammengestellt, das vier bedeutende Werke der Romantik umfasst.

Felix Mendelssohn Bartholdys Hymne "Hör mein Bitten" bildet den Titel des Abends. Das Werk, inspiriert vom 55. Psalm, bietet Solopartien für Sopran, einen vierstimmigen Chor sowie orchestrale Orgelklänge. Besonders hervorzuheben ist die Mitwirkung der südkoreanischen Sopranistin Ye-won Lee und der Dekanatskirchenmusikerin Helga Maria Lange an der Orgel.

Ein weiteres Highlight ist Gabriel Faurés "Cantique de Jean Racine". Der neun Jahre junge Fauré schuf ein Werk, das durch seine harmonische Verbindung von Text und Musik besticht. Der Chor singt in eindrücklichem Pianissimo: "In friedvoller Nacht erheben wir in der Stille unsere Stimmen: Göttlicher Retter, richte deinen Blick auf uns."

Franz Schuberts "Deutsche Messe", bekannt für ihre neun Choräle, wird ebenfalls aufgeführt. Diese Messe war revolutionär, da sie erstmals in Deutsch statt Latein gesungen wurde - sehr zum Missfallen des Erzbistums Wien, das ein Aufführungsverbot erließ, welches erst Jahre nach Schuberts Tod aufgehoben wurde.

Ralph Vaughan Williams' "Let all the world in every corner sing" rundet das Programm ab. Dieses Werk, erstmals 1911 erklungen, verbindet den Nationalromantizismus mit der klassischen Moderne und bringt den Wunsch zum Ausdruck, dass das Gotteslob weltweit erklingen möge.

Das Konzert verspricht ein musikalisches Glaubenszeugnis zu werden, das sowohl die polyphon Musizierenden als auch das Publikum tief berühren könnte. Der Eintritt zu beiden Konzerten ist frei, Spenden sind willkommen. (PM/bearbeitet durch Red)
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