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| Pressemitteilung vom 05.10.2026 |
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| "ZUGumZUG" zeigt die Klangvielfalt des Akkordeons in Altenkirchen |
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| Mit einer Konzert-Performance in der Konzertkirche Altenkirchen wurde das Akkordeon als "Instrument des Jahres" 2026 vorgestellt. Das Projekt "ZUGumZUG" brachte Profi- und Amateurmusiker zusammen und nutzte den gesamten Kirchenraum als Klangfläche. |
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Altenkirchen. Das Akkordeon wurde von den Landesmusikräten in Deutschland zum "Instrument des Jahres" 2026 ernannt. Aus diesem Anlass und im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz gastierte am vergangenen Freitag die Konzert-Performance "ZUGumZUG" in der Konzertkirche Altenkirchen.
Das von der Westerwälder Akkordeonistin Eva Zöllner gemeinsam mit ihrer Kollegin Ute Völker und fünf weiteren Musikern aus ganz Deutschland initiierte Projekt ist derzeit auf Tournee. Ziel sei es, möglichst viele Akkordeons zusammenzubringen, ihr Klangpotenzial zu erkunden und unterschiedliche musikalische Welten des Instruments miteinander zu verbinden, erklärte Zöllner bei der Begrüßung. Deshalb trifft das Septett aus professionellen Musikern an jedem Konzertort auf ein Amateur-Akkordeon-Orchester.
Für das Konzert war der Kirchenraum ungewöhnlich gestaltet. Statt einer Bestuhlung in Reihen standen Notenpulte und Stühle verteilt im Raum. Dazwischen befanden sich ausgewiesene Stuhlgruppen, von denen aus das Publikum die Musik und den Kirchenraum aus verschiedenen Perspektiven erleben konnte.
Beteiligt waren in Altenkirchen zwei Schülergruppen der Kreismusikschule. Das Akkordeon ist dort seit Jahrzehnten präsent, unter anderem durch die Arbeit der Kreismusikschule und ihres Akkordeonlehrers Michael Wagner.
Zu Beginn erklang ein eigens für "ZUGumZUG" komponiertes Stück des uruguayischen Komponisten Osvaldo Budón für 17 Akkordeons. Jugendliche und erwachsene Spieler ließen in kleinen Gruppen kurze Ausschnitte bekannter Akkordeonmelodien erklingen - vom "Schneewalzer" bis zum "Loreley-Lied".
Das Akkordeonquartett der Kreismusikschule mit Mara Kann, Liesbeth Telke, Jenny Bergstresser und Lina Pieritz spielte anschließend die Geschichte vom "Ritter mit ohne Furcht" von Chris Sandner. Die zwölf- bis 16-jährigen Schülerinnen verbanden ihre Spielfreude mit Texteinwürfen und experimentellen Spieltechniken. Dafür erhielten sie langanhaltenden Applaus.
Im Akkordeon-Ensemble der Kreismusikschule spielen überwiegend Erwachsene, einige von ihnen sind seit mehr als 30 Jahren dabei. Zunächst präsentierten sie eine Komposition von Wolfgang Ruß-Plötz, in der sie die rhythmischen Möglichkeiten und die dynamische Bandbreite des Instruments nutzten. Mit dem Medley "Schwäbische Skizzen" von Hans Rauch kamen anschließend auch Zuhörer auf ihre Kosten, die eher traditionelle Akkordeonmusik erwartet hatten.
Den Abschluss bildete das Akkordeonseptett mit Annette Rießner, Florian Stadler, Katharina Koenig, Susanne Stock, Ute Völker, Vojta Drnek und Eva Zöllner. In einer Improvisation bewegten sich die Musiker klanglich durch den gesamten Raum, bildeten Duette im Publikum und erzeugten unterschiedliche Klangflächen und überraschende Klangfolgen. Die Konzert-Performance zeigte damit die musikalische Bandbreite des Akkordeons und verband Musiker verschiedener Altersgruppen und Erfahrungsstufen. PM/Red |
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| Pressemitteilung vom 05.10.2026 |
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