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Nachricht vom 05.10.2026
Region
24. Westerwälder Drachenflugfest: Am Samstag fehlte nur der Wind in Horhausen
Sonnenschein ja, Wind kaum: Beim Westerwälder Drachenflugfest in Horhausen fehlte am Wochenende, 3. und 4. Oktober, ausgerechnet das, was die Drachenflieger am dringendsten brauchen. Besucher kamen trotzdem zahlreich auf die Wiese unterhalb des Feuerwehrgerätehauses.
Ortsbürgermeister Thomas Schmidt (li.) eröffnete das FestHorhausen. Wie bei allen Veranstaltungen im Freien ist auch beim Westerwälder Drachenflugfest das Wetter ein wichtiger Faktor. Bei der Eröffnung zeigte sich der Herbst von seiner schönen Seite: Wind war zwar kaum vorhanden, dafür entschädigte der Sonnenschein.

Die Wiese unterhalb des Feuerwehrgerätehauses war am Wochenende, 3. und 4. Oktober, wieder ein Anziehungspunkt für Drachenflieger und viele Gäste. Mitglieder des Drachenclubs „Dreamcatcher" aus Kleinmaischeid unterstützten die Ortsgemeinde Horhausen und die Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld bei der Ausrichtung.

Die offizielle Eröffnung nahm Ortsbürgermeister Thomas Schmidt gemeinsam mit dem Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde, Rolf Schmidt-Makorski, vor. Zahlreiche Drachenfreunde und Besucher begleiteten den Auftakt. Auch eine Gruppe der Bambini-Feuerwehr Horhausen war mit ihren Betreuerinnen und Betreuern vor Ort.

Dank an die Drachenflieger
Erst die Unterstützung durch die Drachenflieger ermögliche ein solches Fest, sagte Thomas Schmidt in seiner kurzen Rede. Die Ortsgemeinde, aber auch die ganze Verbandsgemeinde seien froh, solchen Veranstaltungen eine Heimat bieten zu können. Zudem wies er auf kommende Termine hin.

Die Organisation lag wieder in den Händen von Angela Metzen aus der Abteilung Touristik der Verbandsgemeinde. Sie freute sich darüber, dass erneut viele Drachenflieger nach Horhausen gekommen waren. Für Beschallung und Moderation sorgte Klaus Nümm, der diese Aufgabe seit 2004 übernimmt.

Riesendrachen am Himmel
An beiden Tagen standen die Mitglieder des „Dreamcatcher"-Clubs den Besuchern mit Rat und Tat zur Seite. Soweit es möglich war, stiegen immer wieder Drachen von erheblicher Größe auf, teilweise mit mehr als zehn Quadratmetern Fläche. Geflogen werden diese Exemplare mit zwei oder vier Leinen, weil ihre enorme Zugkraft andernfalls nicht zu bewältigen wäre, wie die Vereinsvertreter erläuterten.

Neben viel Können brauchen die Pilotinnen und Piloten vor allem eines: Wind. Und der war in diesem Jahr leider Mangelware. (kkö)
       
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