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| Nachricht vom 06.10.2026 |
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| Rheinland-Pfalz |
| Deutscher Buchpreis für Shida Bazyar - Minister lobt mutigen Roman |
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| Der mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnete Roman "Die Lücken" der rheinland-pfälzischen Autorin Shida Bazyar sorgt für Begeisterung. Kulturminister Sven Teuber hebt die Bedeutung der Geschichte hervor, die zum Nachdenken anregt. |
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Mainz/Hermeskeil. Der Roman "Die Lücken" von Shida Bazyar, der den Deutschen Buchpreis erhalten hat, wird vom rheinland-pfälzischen Kulturminister Sven Teuber als ein Werk beschrieben, das "keine bequeme Geschichte, aber eine, die wir hören müssen" erzählt. Der SPD-Politiker betonte: "Wer dieses Buch liest, denkt anders über Heimat nach."
Bazyar, 1988 in Hermeskeil im Hunsrück geboren, wählte für ihren Roman einen fiktiven Ort namens Heimesbach, der an ihren Geburtsort angelehnt ist. Die Handlung beginnt mit der Ich-Erzählerin, die bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommt und danach Wissen über die Vergangenheit des Ortes während der Nazi-Zeit erlangt. Sie wird von "Göttern" zurückgeschickt an den Ort, wohin sie einst als zehnjähriges Mädchen mit ihrer Familie, die als Flüchtlinge kamen, gelangte.
Im Buch werden Geschichten von jüdischen Familien, NS-Profiteuren sowie kurdischen und iranischen Menschen erzählt, die in Deutschland Schutz suchen. Der rund 500 Seiten lange Roman thematisiert verschwiegene Kapitel der deutschen Vergangenheit und behandelt Themen wie Lügen, Rassismus und Verdrängung.
Minister Teuber äußerte, dass es alle stolz machen sollte, dass die Autorin des Romans des Jahres aus Rheinland-Pfalz stammt und aus Hermeskeil kommt. (dpa/bearbeitet durch Red)
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