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| Nachricht vom 09.10.2026 |
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| Rheinland-Pfalz |
| Kommunale Zusammenarbeit in Rheinland-Pfalz auf dem Vormarsch |
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| In Rheinland-Pfalz wird die interkommunale Zusammenarbeit immer wichtiger. Angesichts des demografischen Wandels, des Fachkräftemangels und der Digitalisierung arbeiten Städte und Gemeinden enger zusammen, um gemeinsame Herausforderungen zu meistern. |
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Mainz. In Rheinland-Pfalz gibt es bereits zahlreiche Projekte zur interkommunalen Zusammenarbeit, und es sollen noch mehr werden. "An der interkommunalen Zusammenarbeit führt überhaupt kein Weg mehr vorbei", sagte Lisa Diener, geschäftsführende Direktorin des Städtetags, der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. Sie nannte den demografischen Wandel, den Fachkräftemangel, die Digitalisierung und den Vormarsch der Künstlichen Intelligenz als Gründe für diese Entwicklung.
Gut 50 konkrete Beispiele für bestehende Projekte sind auf der Homepage ikz-rlp.de zu finden - IKZ steht für interkommunale Zusammenarbeit. "Wir wollen, dass IKZ-Projekte sichtbar werden, vorrangig natürlich an die Kommunen gerichtet, damit sie sehen, was machen andere und damit sie einen Input bekommen, was sie vielleicht noch machen können", erklärte Diener. Auch die interessierte Öffentlichkeit soll davon erfahren können. Diese rund 50 Projekte seien alle mit der Förderung des Innenministeriums entstanden. Es gibt jedoch auch eine Reihe von Projekten, bei denen Gemeinden und Städte schon länger zusammenarbeiten. Diese werden nach und nach ebenfalls in die Datenbank aufgenommen.
Wie bei einer Partnervermittlungsbörse können Kommunen Interesse an interkommunaler Zusammenarbeit in bestimmten Bereichen anmelden, selbst wenn sie noch nicht wissen, mit wem sie kooperieren könnten. "Das funktioniert ähnlich wie bei einer Dating-App, wir 'verkuppeln' Interessierte und bringen sie zusammen", erläuterte Diener. Abfallentsorgung und Wasserversorgung laufen oft schon interkommunal, ebenso wie gemeinsame Kfz-Zulassungen und Zusammenschlüsse von Betrieben, etwa in Neuwied und Bendorf, erklärte Michael Bleidt, ebenfalls geschäftsführender Direktor des kommunalen Spitzenverbands. "Auch im Bereich der Kinder- und Eingliederungshilfe haben wir bereits einen Zweckverband, und auch in der Schule."
Die Rechtsaufsicht über die Zweckverbände hat die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion, die von mehr als 100 Verbänden ausgeht. "Da ist viel Bewegung drin", sagte Bleidt. Das Online-Portal wird von der Arbeitsgemeinschaft der drei kommunalen Spitzenverbände zusammen mit dem Land betrieben. Die Federführung hat der Städtetag. (dpa/bearbeitet durch Red) |
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