AK-Kurier
Ihre Internetzeitung für den Kreis Altenkirchen
Nachricht vom 14.10.2026
Kultur
Jubel im Westerwald: Klaus-Peter Wolf wird mit zwei Literaturpreisen geehrt
Gleich zwei Literaturpreise gehen in diesem Jahr an den Bestseller-Autor Klaus-Peter Wolf. Der langjährige Wahl-Westerwälder erhält den mit 8.000 Euro dotierten Martha-Saalfeld-Preis des Landes Rheinland-Pfalz und den neuen Krimipreis „Niederlausitzer Wolf“. Eine Nachricht, die auch im Kreis Altenkirchen für großen Jubel sorgt.
Klaus-Peter Wolf bei seiner Lesung in Betzdorf. Archivfoto: Wolfgang TischlerAltenkirchen. Doppelter Grund zum Feiern: Der Bestseller-Autor Klaus-Peter Wolf wird im Jahr 2026 mit gleich zwei renommierten Literaturpreisen ausgezeichnet. Wie das Land Rheinland-Pfalz bekannt gab, erhält der langjährige Wahl-Westerwälder in diesem Jahr den mit 8.000 Euro dotierten Martha-Saalfeld-Preis. Nur wenige Wochen zuvor wird ihm in Brandenburg zudem der neu ins Leben gerufene Krimipreis „Niederlausitzer Wolf“ überreicht. Die Nachricht sorgt besonders im Kreis Altenkirchen für große Freude, wo der heute in Ostfriesland lebende Schriftsteller tiefe Spuren hinterlassen hat.

Der Martha-Saalfeld-Preis 2026: Rückkehr in die alte Heimat
Der Martha-Saalfeld-Preis wird jährlich vom Land Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Kultur- und Wissensdialog der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) vergeben. Die offizielle Verleihung findet am 10. Dezember 2026 in Landau statt – der Geburtsstadt der namensgebenden Dichterin Martha Saalfeld. Die Laudatio auf den Preisträger wird Oliver Schwambach, Kulturchef der Saarbrücker Zeitung und langjähriger Weggefährte Wolfs, halten.

Kulturminister Sven Teuber würdigte den Preisträger vorab in höchsten Tönen:
„Klaus-Peter Wolf schreibt Bücher, die man nachts nicht weglegen kann. Und er schreibt sie so, dass man am Morgen danach anders auf die Welt schaut. Er geht dahin, wo es wehtut, und nimmt seine Leserinnen und Leser mit. Dass Millionen Menschen ihm dabei folgen, ist kein Widerspruch zu literarischer Qualität. Es ist ihr bester Beweis.“

Tiefe Wurzeln im Kreis Altenkirchen
Obwohl der gebürtige Gelsenkirchener inzwischen an der Küste in der ostfriesischen Stadt Norden lebt und vor allem durch seine dort spielenden Krimis um Kommissarin Ann Kathrin Klaasen weltbekannt ist, bleibt er der Region eng verbunden. Mehr als 20 Jahre lang wohnte und arbeitete Wolf im Kreis Altenkirchen, unter anderem in Wissen und Bruchertseifen.

Im Jahr 1988 gründete er in Altenkirchen die Literarische Schreibwerkstatt, die bis heute erfolgreich fortbesteht. Ein Wiedersehen mit seinen lokalen Fans gibt es bereits im kommenden Jahr: Klaus-Peter Wolf wird wieder beim beliebten „Wäller Krimifestival“ in Betzdorf auftreten. Der genaue Termin steht bisher nicht fest.

Publikumsliebling in der Niederlausitz
Bereits einen Monat vor der Verleihung in Landau zieht es den Erfolgsautor nach Brandenburg. Am 6. November 2026 um 19 Uhr wird ihm auf dem Luckauer Schlossberg der Krimipreis „Niederlausitzer Wolf“ verliehen. Bei dieser erstmals vergebenen Auszeichnung stimmte zunächst das Publikum in Buchhandlungen und Bibliotheken ab, bevor eine Fachjury – unter anderem besetzt mit der bekannten Schriftstellerin Elisabeth Herrmann – Klaus-Peter Wolf auf Platz eins wählte. Gefördert wird der Preis von der Stiftung Dahme-Spreewald und einer Bank in Potsdam unter der Schirmherrschaft von Brandenburgs Kulturministerin Dr. Manja Schüle.

Mit weit über 15 Millionen verkauften Büchern, Übersetzungen in 26 Sprachen und regelmäßigen Spitzenplätzen auf der Spiegel-Bestsellerliste gehört Klaus-Peter Wolf zu den absolut erfolgreichsten Autoren der Gegenwart. Neben seiner literarischen Arbeit engagiert sich das PEN-Mitglied ehrenamtlich als Schirmherr im Förderverein Stationäres Hospiz Norden e. V. und ist seit Kurzem offizieller Botschafter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS).

Unseren Buchtipp zu seinem neuesten Werk "Onkel Warfsmann und das Meer" finden Sie hier. woti
Nachricht vom 14.10.2026 www.ak-kurier.de