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| Pressemitteilung vom 16.10.2026 |
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| Vereine |
| DGB-Kreisvorstand Altenkirchen informiert sich bei neue arbeit e.V. über Wandel der Arbeitswelt |
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| Der DGB-Kreisvorstand Altenkirchen hat sich bei "neue arbeit e.V." in Wissen über die Herausforderungen einer sich wandelnden Arbeitswelt informiert. Im Mittelpunkt standen die Angebote der Transformationsbegleitung Rheinland-Pfalz und mögliche Formen künftiger Zusammenarbeit. |
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Wissen. Der DGB-Kreisvorstand Altenkirchen war unter Leitung des Vorsitzenden Axel Karger zu Gast bei "neue arbeit e.V." in der Walzwerkstraße 2. Geschäftsführerin Stefanie Schneider stellte gemeinsam mit Björn Pulz, stellvertretender Geschäftsleiter und Leiter der Bildungsangebote, sowie Fabian Held die Aufgaben und Angebote des Vereins vor.
Seit rund einem Jahr unterstützt der Verein mit dem Projekt Transformationsbegleitung Rheinland-Pfalz Beschäftigte und Unternehmen dabei, Veränderungen in der Arbeitswelt zu bewältigen. Im anschließenden Austausch schilderten Vertreter der DGB-Gewerkschaften ihre Erfahrungen aus verschiedenen Branchen.
In der Industrie verändern sich Produktionsprozesse, Maschinen, Werkzeuge und technische Abläufe mit hoher Geschwindigkeit. Unternehmen benötigen dadurch neue Kompetenzen, während Beschäftigte sich auf veränderte Anforderungen einstellen müssen. Für die von innovativen Industrie- und Produktionsbetrieben geprägte Region Altenkirchen gilt dies unter anderem für die Bereiche Elektronik, Fahrzeugzulieferung und hochspezialisierte Fertigung.
Auch der Einzelhandel steht vor Veränderungen. Online-Handel sowie die Verbindung stationärer und digitaler Angebote wirken sich auf Arbeitsabläufe und Anforderungen aus. Zugleich suchen Innenstädte und lokale Geschäfte nach zukunftsfähigen Wegen.
Weitere Themen waren der soziale Bereich und die Pflege. Digitalisierung, neue Dokumentationssysteme und künftig auch KI-gestützte Anwendungen verändern dort vor allem Verwaltungsabläufe. Der persönliche Kontakt zu Patienten und Pflegebedürftigen bleibt zugleich ein zentraler Bestandteil der Arbeit. Die Transformationsbegleitung kann Beschäftigte dabei unterstützen, sich auf neue Anforderungen einzustellen und notwendige Kompetenzen aufzubauen.
Transformation bedeute nicht automatisch den Verlust von Arbeitsplätzen, wurde im Gespräch mehrfach betont. Entscheidend seien vielmehr die frühzeitige Vorbereitung auf Veränderungen, die Weiterentwicklung vorhandener Qualifikationen sowie Weiterbildung, Qualifizierung und individuelle Begleitung.
Mögliche Zusammenarbeit
Die DGB-Vertreter zeigten Interesse an den Möglichkeiten der Transformationsbegleitung. Künftig sollen die jeweils zuständigen Gewerkschaften frühzeitig in die Entwicklung gemeinsamer Angebote einbezogen werden. Im Gespräch waren unter anderem Informationsveranstaltungen, Beratungs- und Qualifizierungsformate sowie ein regelmäßiger Austausch über aktuelle Transformationsprozesse.
Zum Kreisvorstand gehören neben Axel Karger als Vorsitzendem und Sascha Steinhauser als stellvertretendem Vorsitzenden unter anderem Vertreter der IG BAU, GEW, GdP, IG Metall, EVG und Verdi. Beim Treffen in Wissen kamen auch der persönliche Austausch und ein Einblick in die Arbeit des Standorts nicht zu kurz. Der DGB-Kreisvorstand hielt seine Sitzung in den Räumlichkeiten des Vereins ab.
Das Projekt Transformationsbegleitung Altenkirchen wird durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung Rheinland-Pfalz aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) gefördert. Zudem arbeitet der neue arbeit e. V. eng und kooperativ mit der Transformationsagentur Rheinland-Pfalz zusammen, die den Prozess fachlich begleitet. (PM/Red) |
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| Pressemitteilung vom 16.10.2026 |
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