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Nachricht vom 21.10.2026
Region
"Heute stehen Sie im Mittelpunkt": Landkreis ehrt Feuerwehrleute in Rosenheim
33 Feuerwehrleute hat der Landkreis Altenkirchen am Dienstag, 20. Oktober, im Bürgerhaus Rosenheim für 35 und 45 Jahre aktiven Dienst ausgezeichnet. Landrat Peter Enders bestellte bei der Gelegenheit außerdem Daniel Hundhausen zum zweiten stellvertretenden Brand- und Katastrophenschutzinspekteur.
Alle geehrten mit dem Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Björn Jestrimsky (li.) (Fotos: kkö)Rosenheim. Der Landkreis hat am Dienstag, 20. Oktober, im Bürgerhaus mehr als 30 Feuerwehrleute ausgezeichnet. Das Feuerwehrehrenzeichen für 45 Jahre aktive Tätigkeit erhielten 14 Männer, für 35 Jahre Mitgliedschaft und aktiven Dienst wurden 19 Aktive geehrt.

Auszeichnung auch für Gefahrstoffzug und Kreisausbilder
Eine weitere Ehrung erhielten die Einsatzkräfte, die neben ihrer eigentlichen Feuerwehrtätigkeit im Gefahrstoffzug des Landkreises aktiv sind. Sie erhielten für eine 15-jährige Mitgliedschaft einen Brusttaschenanhänger. Ebenfalls geehrt wurden die Kreisausbilder.

Neuer stellvertretender Inspekteur bestellt
Landrat Peter Enders nutzte den Abend zudem für eine Personalie: „Ich freue mich, Daniel Hundhausen zum zweiten stellvertretenden Brand- und Katastrophenschutzinspekteur bestellen zu dürfen. Damit ist der Aufbau der Strukturen für den Katastrophenschutz aber noch nicht abgeschlossen.”

Der Kreis baut seine Strukturen im Katastrophenschutz seit einigen Jahren um. Mit Björn Jestrimsky hat er seit 2025 erstmals einen hauptamtlichen Inspekteur. Offen sind nach dessen Angaben vom Frühjahr unter anderem eine Alarm- und Einsatzplanung, Konzepte zur Einbindung von Spontanhelfern sowie die Unterbringung des Materials, das bislang bei Feuerwehren und beim DRK gelagert wird.

Dank für Jahrzehnte im Ehrenamt
Jestrimsky eröffnete den Abend. Er nannte es eine schöne Geste, die Veranstaltung in den Verbandsgemeinden abwechselnd abzuhalten. Enders begrüßte die Bürgermeister der sechs Verbandsgemeinden, zahlreiche Wehrleiter und Wehrführer sowie Jestrimskys Stellvertreter Matthias Theis und überbrachte Grüße und den Dank der Kreisverwaltung und des Kreistages.

„Heute stehen Sie im Mittelpunkt. Menschen, die seit Jahrzehnten der Freiwilligen Feuerwehr angehören. Menschen, die über Jahrzehnte hinweg bereit waren und sind, Verantwortung zu übernehmen. Für andere, für die Gemeinschaft – ohne große Bühne oder Drang ins Rampenlicht. Dies verdient Respekt und den aufrichtigen Dank“, sagte der Landrat.

Das freiwillige Engagement der Bürgerinnen und Bürger sei ein tragender Baustein der Sicherheitsarchitektur in Deutschland, betonte Enders. Ohne dieses Engagement wäre der Bevölkerungsschutz nicht aufrechtzuerhalten. Er zitierte den ehemaligen US-Präsidenten John F. Kennedy: „Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann – fragt, was ihr für euer Land tun könnt.”

Zugleich gab der Landrat zu bedenken, dass der ehrenamtliche Einsatz für die Gesellschaft nicht mehr den Stellenwert genieße, den er verdienen würde. Wer sich für andere einsetze, sei Vorbild und lebe auch in schwierigen Zeiten Werte vor, nach denen heute oft gefragt werde. Die Tätigkeit in einer der Blaulichtorganisationen vermittelt neben Kameradschaft auch den Gedanken des Teamworks und des sozialen Miteinanders. Besonders dankte Enders den Partnerinnen und Ehefrauen, die „auch heute wieder – wie so oft eher symbolisch – an der Seite der zu ehrenden stehen“.

Der Abend wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Rosenheim ausgerichtet. Zum Abschluss gab es den obligatorischen gemütlichen Teil. (kkö)
       
 
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